E N T H I N D E R T - Selbsthilfegruppe und Initiative für und von Eltern und Angehörigen die Kinder und erwachsene Töchter und Söhne mit Behinderungen, chronischen und/oder psychischen Erkrankungen pflegen, betreuen, unterstützen und begleiten! Kontaktiere uns oder komm zu unserem Stammtisch! Claudia : ☎️. 0650 6539650, 📬claudiasengeis@gmail.com oder Jasmina: ☎️ 0680 3245867, 📬 jasmina.urosevic@chello.at (unsere Jasmina spricht auch Serbisch) - oder mittels Kontaktformular ⬇️
Sonntag, 30. Juli 2023
Montag, 17. Juli 2023
Danke für die Empfehlung, lieber Clemens Engelhardt !
Danke für die Rückmeldung, liebe Katharina!
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Sehr netter und kompetenter Kinderarzt mit Kassenvertrag, der auch mit Kindern im Autismus Spektrum gut kann! Auch das Sekretariat ist sehr nett, sehr freundlich. Einziges Manko ist, dass man sehr lange auf einen Termin warten muss, aber das ist wohl logisch, weil es ja grundsätzlich zuwenige Kinderärzte mit Kassenvertrag gibt. 😉
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Dr. Hannes Mayer
01 3331577
https://www.kinderdoc.at/?fbclid=IwAR2zHtEqBZC6nl5KbgHvHBXQbuFUQjtEVX-wJeJXSTSOZXPixLMy50Bf6ko
Mittwoch, 5. Juli 2023
Wir möchten hier und jetzt mal in eigener Sache etwas klar stellen :
Es gibt immer wieder Vorwürfe, wir würden alle Ideen und Gesetze seitens der Politik zerpflücken.
JA, das tun wir und das hat folgenden Grund :
... ganz genau darum geht es. Es ist ja wirklich nett, dass manche kleine Grüppchen durch so manche Umsetzung Besserungen erleben, nicht aber alle Betroffenen. Ja, es gibt unterschiedliche Bedürfnisse, trotzdem oder gerade deshalb muss man für alle mitdenken!!
Dafür muss die Politik sorgen!!
Das Anstellungsmodell mag für einige wenige vielleicht positiv sein, aber für den größten Teil ist es, so wie es jetzt ist, einfach unbrauchbar und das sollte auch die Politik zur Kenntnis nehmen! Nicht einfach, "so wir haben eine Idee und die peitschen wir jetzt durch" !! Lohn statt Taschengeld ist sehr vernünftig, wir sind nur der Meinung, dass man den Betroffenen auch erklären muss, was das in der Umsetzung bedeutet! Der Zugang zum AMS ist an und für sich ein guter Ansatz, aber man muss diverenzieren und andere Optionen zulassen!! Wir kennen einige Betroffene, die schon jetzt mit dem Druck, aufgrund ihrer Behinderung, seitens des AMS nicht klar kommen! . Was ist daran positiv, dass das Sozialhilfegesetz zwar zulässt, dass auch Sozialhilfe ausbezahlt werden kann, wenn man dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen kann, die Länder sich aber weigern hier im Einzelfall zu Gunsten Betroffener zu entscheiden? Was ist daran positiv, dass Eltern, die ein Kind pflegen und betreuen, dem Arbeitsmarkt ab Pflegestufe 3 des zu Pflegenden (NÖ ab Stufe 1 bei Kindern ) nicht zur Verfügung stehen müssen, trotzdem vom AMS unter Druck gesetzt werden zu arbeiten, weil es keine Weisung der Landeshauptleute gibt. Was ist daran gut, dass ein Mensch mit Behinderungen in NÖ oder OÖ keine Sozialhilfe bekommt, in Wien aber schon?
Sorry, aber diese Denkweise ist genau das Problem!!
Wir, Jasmina, Christine und ich, müssten uns nicht darum kümmern, dass erwachsene Töchter und Söhne mit Behinderungen in manchen Bundesländern keine Sozialhilfe erhalten, denn unsere Kinder bekommen in Wien die Sozialhilfe samt Behindertenbonus (zumindest noch)!!
Man sollte über den Tellerrand raus sehen und das tun wir und darum zerpflücken wir sämtliche Ideen, die aus der Politik kommen. Manche Ansätze sind gut, aber sie müssen so gestaltet werden, dass sie für alle Betroffenen passen und nicht für einige wenige!!
Anstatt den Betroffenen zuzuhören fährt man über sie einfach drüber!!
Genau darum wird in unserer Gruppe immer alles zerpfückt, denn wir erwarten von der Politik Konzepte, die für ALLE passen und nicht nur für kleine Grüppchen!!
Zum ÖBR noch kurz ein Wort : Ja, so wie viele andere Organisationen und auch Vereine setzt man sich dort für Menschen mit Behinderungen ein. Leider wird aber auch dort, so scheint es zumindest, nur Klientelpolitik betrieben. Im Übrigen ist der Behindertenrat nicht für die Belange von Eltern von Kindern mit Behinderungen zuständig. 😉Das muss man verstehen, denn er befasst sich mit den Belangen der Menschen mit Behinderungen. Für die Belange der Eltern (für erwachsene Töchter und Söhne) gibt es unseres Wissens keine offizielle Zuständigkeit. Ja, es gibt hier und dort gute Ansätze, aber es fallen bei diesen Ansätzen immer wieder Gruppen aus dem Blickfeld raus und das ist nicht einzusehen!!
Es kann nicht sein, dass bei allen Überlegungen und Umsetzungen der Meldezettel des einzelnen wichtiger ist, als deren Bedürfnisse selbst!?
Und genau deshalb, weil wir für alle mit überlegen, sehen wir an den Gesetzen immer wieder Fehlentscheidungen!! Was bringen denn die Gesetze bei der Umsetzung dann für den Einzelnen? Nur weil es für einige wenige vielleicht gut ist, heißt es nicht, dass es für alle Betroffenen so ausgestaltet ist, dass es für den einzelnen passt. Sei es beim Anstellungsmodell, bei der persönlichen Assistenz, bei der Sozialhilfe, bei der Inklusion in Kindergarten und Schule, etc..
Übrigens Anstellungsmodell : Wie sieht es arbeitsrechtlich damit jetzt aus? Hat man da schon eine Lösung gefunden? Das kann so nicht funktionieren!
Wir bleiben dran und nerven halt weiter!
Liebe Grüße
Claudia, Jasmina, Christine und Simone
SHG und Initiative ENTHINDERT
Beratung und Unterstützung für Menschen im Autismus Spektrum - in Tirol
Autistenhilfe Tirol
Defreggerstraße 29, 6020 Innsbruck
0677/62 49 15 28
office@autistenhilfe.tirol
aurea und aureaNEXT – Förderung für junge Menschen mit Autismus
Grabenweg 68, 6020 Innsbruck
0512/34 21 27
info@aurea-tirol.at
Heilpädagogische Familien
Neuhauserstraße 7/2.Stock, 6020 Innsbruck
0512/58 00 04
info@hpfamilien.at
Psychotherapie
Gesellschaft für Psychotherapeutische Versorgung Tirols
Museumstraße 23, 6020 Innsbruck
Hotline 0664/199 1991
MO – FR 10.00-12.00 Uhr
Tiroler Landesverband für Psychotherapie
https://www.psychotherapie-tirol.at/
Quelle : bildung-tirol.gv.at
Donnerstag, 29. Juni 2023
Ich bin...
... Thomas (Name geändert)!
Ich bin noch keine 25, lebe bei meiner Mutter, habe eine Mehrfach-Behinderung und schwere Epilepsie.
Ich lebe in einem der Bundesländer in Österreich, in denen mir keine Sozialhilfe zusteht, obwohl meine Mutter wie eine Löwin darum gekämpft hat.
Ich bekomme das Pflegegeld der Stufe 6.
Ich brauche zumindest eine 1:1 Betreuung, weil meine Anfälle sehr schwer sind und ich dadurch auch immer wieder verletzt werde.
Eigentlich wurde mir nach dem Chancengleichheitgesetz in meinem Bundesland eine Persönliche Assistenz gewährt. Doch plötzlich ist man der Meinung, dass das gar nicht möglich sei und selbst eine 24 Stunden Betreuung (die es ja nicht wirklich gibt), keine Option sei.
Man hat nun meiner Mutter tatsächlich erklärt, dass es für mich in besagtem Bundesland nur eine einzige Hilfestellung geben würde, nämlich eine Heim-Unterbringung.
Ich frage mich halt nur, "wo bleiben meine Rechte auf ein Selbstbestimmtes Leben"? Gibt es in unserem Land eigentlich den Willen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention? Warum ist es abhängig in welchem Bundesland ich wohne, ob und welche Unterstützungsleistungen ich bekomme? Und wird die Umsetzung der Arbeitsfähigkeit bis 25, ab 2024, auch auf mich zutreffen?
Fragen über Fragen, die ich nicht beantwortet bekomme. Warum werde ich täglich diskriminiert?

