Man redet immer wieder und ganz viel über Gewalt an Frauen, Gewalt in der Familie und meist über körperliche Gewalt.
Leider spricht man nur selten über psychische Gewalt und ganz selten über diese im System.
Eine Mama ist gerade mit solch psychischer Gewalt konfrontiert.
Ihr Kind mit Behinderungen hatte schon unzählige Untersuchungen. Immer noch mehr, immer wieder unter Narkose. Der gesundheitliche Zustand des Kindes ist klar definiert und weiß man auch über die nächsten wichtigen Schritte Bescheid.
Es könnte alles möglichst entspannt und zum Wohle des Kindes ablaufen.
Klar ist auch, dass nicht immer jede Untersuchung sofort gemacht werden muss oder auch unnötig wäre.
Leider wird in diesem Fall nur nach Schema F vorgegangen und auf die traumatisierte Kinderseele seitens des KH keinerlei Rücksicht genommen.
Die Mama hat sich vorerst mal gegen die Untersuchung entschieden.
Ein für sie schwerer Fehler, denn sofort hat man mit dem Jugendamt gedroht.
Solch eine Geschichte ist kein Einzelfall.
Während die Mama ganzheitlich auf die Gesundheit des Kind3s achten möchte und diesem weitere Traumata möglichst ersparen möchte, will das KH einfach mit aller ihm zur Verfügung stehenden Macht über Mutter und Kind drüber fahren.
Warum macht man das? Weil man es kann! Wo kein Kläger, dort kein Richter!!
Wir haben ihr empfohlen eine Zweitmeinung einzuholen, möglichst in einem anderen KH!
Wenn Eltern nicht spuren, dann wird oft mit dem Jugendamt gedroht. Das ist dann eine absolute Bedrohung und auch eine Form von Gewalt- und Machtausübung. Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn Eltern alles tun um sich keine Hilfe zu holen, wenn sie denn vielleicht tatsächlich nötig wäre.
"Die Götter in Weiß". Es gibt solche und solche und ganz oft funktioniert die Kommunikation sehr gut. Manchmal aber schlägt es um und es folgt eine missbräuchliche, psyhische Gewaltausübung. Das dürfte nicht und niemals sein.
Bitte holt euch in so einem Fall immer eine Zweitmeinung, holt euch Unterstützung und somit Zeugen bei Gesprächen, führt Gedächtnisprotokolle und lasst euch das nicht gefallen.
Ihr habt dann nur zum Wohle des Kindes gehandelt. Nicht immer kann man Untersuchungen verhindern, ganz oft sind sie richtig und wichtig, aber, wenn man dem eigenen Kind weitere Traumata ersparen möchte, weil es ihm psychisch dadurch schon so schlecht geht, dann sollte das nicht nur kommuniziert werden dürfen, sondern auch immer auf Augenhöhe gehört und in das Vorgehen miteinbezogen werden!!
Wir halten Mama und Kind die Daumen, dass sie bei ihrer Zweitmeinung auf mehr Respekt und Mitgefühl stoßen als bisher 🍀🙏🍀 und nicht weiteren Traumatisierungen ausgeliefert werden.

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