Sonntag, 27. März 2022

Wie nennt ihr euch selber?

Also sorry, ja, es ist eine eigenartige Frage, aber...


.... wobei die Frage :"Wie nennt ihr euch selber" schon irgendwie verständlich ist.


😉 Zuerst sagte man "Menschen mit Beeinträchtigung" oder "Menschen mit speziellen Bedürfnissen" . Dazu gab es "Menschen mit (geistigen) intellektuellen Beeinträchtigungen" und dann mit "Behinderungen". JETZT heißt es "Menschen mit Behinderungen" und "Menschen mit Lernschwierigkeiten ".


Also ist die Frage nicht so von der Hand zu weisen, oder? 😉


Natürlich sind sie in erster Linie Frau Sabine und Herr Reiner! 😉




Dienstag, 22. März 2022

Folgendes wurde uns heute von einer Mutter zugetragen :


Vielen Dank dafür, denn Aufklärung ist wichtig!! Es geht wieder mal darum, dass es nicht nur SICHTBARE, sondern auch UNSICHTBARE Behinderungen gibt (z.B. Autismus). Wir leben in einer Zeit, in der es eigentlich nicht mehr notwendig sein sollte darüber aufzuklären, aber leider ist das nicht so!


Bitte schult eure Mitarbeiter!!! Dummes Gerede und blödes Schauen wäre im Jahre 2022 wirklich nicht mehr nötig! Das muss nicht sein!! Leider kein Einzelfall! 


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Liebe Wienerinnen Linien


Leider muss ich mich mit einer ähnlichen Beschwerde/Bitte auch heute wieder melden. 

Ich stieg um *****  und erntete von ihrer Fahrerin einen verächtlichen Blick, Kopf schütteln und sie murmelte etwas vor sich hin. Selbes Spiel als ich eine Station später ausstieg.


Im Sinne von Wien als Stadt der Toleranz, der Diversität und als Klimastadt: bitte schulen sie ihrer MitarbeiterInnen zum Thema (unsichtbare) Behinderungen!

Ja, mein Sohn spricht, ist groß und kann gehen. Aber auf Grund seiner Autismus Diagnose sind wir immer wieder in Ausnahmen auf den Kinderwagen angewiesen. Es macht allen Beteiligten das Leben leichter, es lässt uns mobil sein und ermöglichte uns ungestört die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. 


Wir sind eine Familie von vielen, wir erleben genug Ablehnung und Unverständnis im Alltag. Bitte sorgen sie dafür, dass zu min. die MitarbeiterInnen der Wiener Linien offen und Vorurteilsfrei ihren Fahrgästen begegnen. 


Vielen Dank, eine sonst sehr zufrieden Besitzerin einer Jahreskarte!


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Die betroffene Mutter bekam eine kurze Rückmeldung von den Wiener Linien :"Wir geben es weiter"! 🤔


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Es ist schön, wenn ihr euer ♥️öffnet, aber dann bitte für ALLE Menschen!!!


***Update ***

Mit Folgendem haben die Wiener Linien auf unseren Post auf Facebook reagiert, wir sagen Danke und bleiben mit der Mama diesbezüglich in Kontakt :
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Hallo! Der Vorfall wurde von einer Kolleg*in bearbeitet und an die zuständige Fachabteilung weitergeleitet. Wir werden dem ganz genau nachgehen. Wenn du uns schreibst, wo dir ähnliches passiert ist, werden wir auch den Fall untersuchen. So ein Verhalten hat bei uns keinen Platz!
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Die ewige Diskussion um die Umsetzung der UN BRK und deren Umsetzung

Klingt alles sehr spannend, klingt alles sehr gut!


Die meisten Betroffenen und auch die meisten Angehörigen wissen nur zu gut darüber Bescheid!


Was aber nützt all das Wissen, wenn es seit besagten 10 Jahren an der Umsetzung scheitert?


Was nützt es zu wissen, dass persönliche Assistenz für alle und bundesweit gefordert wird, wenn die Länder sich quer stellen und wieder ihr eigenes Süppchen kochen?


Ja, es beginnt bereits im Kindergarten, aber was nützt das Wissen, wenn zu wenig Personal dafür vorhanden ist?


Seit Jahren und Jahrzehnten kennt man die Probleme. Vor 10 Jahren hat man die UN BRK unterschrieben, aber wem nützt es, wenn ein Papier unterschrieben wurde, aber die Länder sich quer stellen bei der Umsetzung? Frei nach dem Motto "Ich persönlich habe da nicht mitunterschrieben"! 😉


Papier ist bekanntlich geduldig!


Wem nützt es, wenn man bei der Umsetzung nur für Menschen mit sichtbaren Behinderungen mitdenkt und Menschen mit unsichtbaren Behinderungen viele Zugänge trotzdem weiterhin verwehrt bleiben?


Gestern durften wir an einer Diskussion mit zwei Behindertensprecherinnen aus dem Nationalrat teilnehmen. Es ging unter anderem auch um das Thema "Lohn statt Taschengeld". JA, Menschen mit Behinderungen, die arbeitsfähig sind, die mögen bitte auch gerecht entlohnt werden. Der Einwurf war, dass es dann Löhne nach Kollektivvertrag gäbe und natürlich völlig unterschiedliche Existenzsicherung für Betroffene. Hinzu kam der Einwand "was, wenn ein Mensch mit Behinderungen dann arbeitslos werden würde"? Gute Frage, guter Einwand! ABER, solche präkeren Situationen gibt es ja bereits schon, nur niemanden schert es und keiner denkt darüber nach! 🤔Dafür gab es Mindestsicherung bzw. jetzt die Sozialhilfe, die unbedingt verbessert und geändert werden muss, weil sie zu einem großen Teil Existenzbedrohend ist! 


Es gäbe so viele wichtige Punkte zur Umsetzung, aber Betroffene werden wohl weiterhin drauf warten müssen, weil seit der Pandemie sowieso alles still steht!


Niemand ist bereit mit dem Drehen eines Rädchens zu beginnen, weil sich dann viele andere Rädchen auch drehen würden.


JA! Es muss vieles beachtet werden und vor allem muss für ALLE Menschen mit Behinderungen gedacht werden, völlig egal ob mit sichtbaren oder unsichtbaren Behinderungen, aber den Kopf in den Sand zu stecken, nach Vogel Srauß Politik, dass wird nicht funktionieren, denn wir werden weiter kämpfen und nerven für unsere Kinder und Angehörigen mit Behinderungen, chronischen und psychischen Erkrankungen!!!


Liebe Politiker bekommt endlich euren Allerwertesten in die Höhe und macht Nägel mit Köpfen, denn gequatscht wurde jetzt lange genug!!


Im Link via BIZEPS könnt ihr nachlesen was die Diakonie darüber denkt!

https://www.bizeps.or.at/diakonie-zum-welt-downsyndrom-tag-am-21-3-bedarfsgerechte-unterstuetzung-fuer-ein-selbstbestimmtes-leben/

Donnerstag, 17. März 2022

❗Wir laden wieder zum Mitmachen ein ❗

Wir laden wieder zum Mitmachen ein und erstellen wieder ein eigenes Album für FB, Instagram und unseren Blog! 


Am 05.05.2022


findet zum 30 x! der Protesttag für Menschen mit Behinderung statt!


Wir wünschen uns endlich reälle Teilhabe für ALLE Menschen mit Behinderung, völlig egal ob mit sichtbaren oder unsichtbaren Behinderungen! 


Wer dabei sein mag, jeder kann mitmachen, der schicke uns bitte wieder ein Foto per Mail enthindert@a1.net 


Danke im Voraus, wir würden uns über viele Zusendungen freuen ! ♥️💕


Claudia, Jasmina und Christine

SHG und Initiative ENTHINDERT 


#mieinanderstattgegeneinander

#enthindert

#menschenmitbehinderung

#kindermitbehinderung




Freitag, 11. März 2022

Wir können aus zeittechnischen Gründen heute nicht vor Ort sein, aber wir versichern euch,


liebe Beatrice🤗🖤🌹 und lieber Andreas Aichinger,🤗🖤🌹


dass wir im Gedanken und zum Gedenken🕯️✝️🥀 an


Colvin,🤗🌈💕🌹


bei euch sind!


💕🌹🤗🖤Fühlt euch in diesen schweren Stunden umarmt! 🖤🤗🌹💕


Claudia, Jasmina und Christine

SHG und Initiative ENTHINDERT


https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2314682228672185&id=100003912902071&sfnsn=mo




Dienstag, 8. März 2022

8.März Weltfrauentag

Heute ist Weltfrauentag, aber was heißt das eigentlich? Was haben wir davon?


Im Jahr 2022 ist es immer noch nötig auf Ungleichbehandlung aufmerksam zu machen!


Eigentlich ein trauriger Anlass!


Das Jahr hat 365 Tage!


An manchen Tagen geht es Dir gut, an anderen Tagen grottenschlecht!


Frauen sind grundsätzlich an Kummer gewöhnt.


Ob in einer Beziehung, am Arbeitsplatz, als Mädchen in der Schule, bei Krankheit und Sorgen, etc..


Viele von uns kennen das, wenn Dein Akku leer ist, wenn Du kraftraubende Erlebnisse des täglichen Lebens durchläufst, wenn Du nicht mehr weißt, ob Du lachen oder weinen sollst, wenn Dir der Atem stockt, weil Du gerade wiedermal seelisch durch die Hölle gehst., etc..


JA, Frausein ist nicht einfach und manchmal auch unglaublich kompliziert.


Du steckst in einer Beziehung fest, wirst verlassen oder steckst im Streit fest, Du kannst nachts nicht schlafen, weil Dein Kind gerade in der Pubertät steckt oder Du neben dem Bett Deines Kindes sitzt und zuhörst, ob es eh noch atmet, Du Dich unwohl fühlst in Deinem ICH, Du Dir selbst manchmal nicht genügst und mit Dir unzufrieden bist, aggressiv, traurig, wütend, depressiv bist, finanzielle Sorgen hast oder Angst Deinen Job zu verlieren, weil das Kind schon wieder krank ist, etc..


JA, Frausein ist nicht einfach und manchmal auch unglaublich kompliziert.


Trotzdem oder genau deshalb müssen WIR zusammen halten uns gegenseitig stärken und unterstützen und vielleicht auch mehr in uns selbst reinhören und uns selbst zuhören!


Selbstpflege ist mindestens genauso wichtig, wie die Pflege anderer!


Leider vergessen wir das oft!


Die Pandemie und dieser abscheuliche Krieg vor unserer Haustür verdrängen unsere Themen seit mehr als 2 Jahren, darum ist es für uns jetzt wichtiger denn je zusammenzuhalten uns sichtbar zu machen und weiter dran zu bleiben!


Wir sind Frauen und für die ist aufgeben keine Option!


In diesem Sinne, bleibt stark und ihr selbst, nicht nur heute, am 8.März, sondern 365 Tage im Jahr!


🌹🥂🍀💪😘🤗💕


Claudia, Jasmina und Christine

SHG und Initiative ENTHINDERT




8.März - Internationaler Frauentag...


... und es gibt mehr denn je zu tun!


Frauen betreuen, begleiten, unterstützen, erziehen, waschen, putzen, kochen, arbeiten, lernen und lehren,...


und wenn Du dann noch jemanden in Deiner Familie hast, der aufgrund von Erkrankung oder Behinderung oder einfach dem Älterwerden einen Mehraufwand hat, dann bist Du auch Pflegedienst, Psychotherapeut, Sozialarbeiter, persönliche Assistenz, Fahrtendienst und Krankentransport, Buchhalter und Manager in Haushaltsführung,  etc..


Die Liste ist endlos und all das tun wir, weil es nötig ist, weil wir unsere Lieben nicht im Stich lassen und weil wir es gerne tun !!


Frauenpower auf hohem Niveau!


Wir sollten uns alle täglich, 365 Tage im Jahr, feiern und sichtbar machen! 🍀🥂🌹💕


In diesem Sinne wünschen wir einen schönen Internationalen Frauentag!

Schaut auf euch, passt gut auf euch auf, denn sonst tut es niemand und nur wenn es euch gut geht, könnt ihr für eure Lieben die Stütze sein die sie brauchen!


Claudia, Jasmina und Christine

SHG und Initiative ENTHINDERT







Dienstag, 1. März 2022