Danke, liebes soziales Wien.
Danke, liebe Politik.
Danke, liebe Vollpfosten, die applaudiert haben, dass es den Menschen in der Wiener Mindestsicherung doch endlich an den Kragen gehen möge. Von der unmenschlich, bescheuerten Sozialhilfe neu (eingeführt von Schwarz/Blau 2018), die in den meisten Bundesländern schon bisher die reinste Katastrophe war, wollen wir gar nicht erst reden.
Diese faulen nicht arbeiten wollenden Kreaturen mögen doch endlich arbeiten gehen und nicht vom Steuerzahler leben. Oder gibt es vielleicht Menschen, denen es tatsächlich nicht möglich ist zu arbeiten?
Glaubt irgendwer, dass ihm jetzt mehr Geld im Börsel bleiben wird?
Es trifft nämlich nicht nur Äpfel oder Birnen, nein, die Politik hat nämlich alles zu einem Obstsalat vermischt und weil sich Parteien wie Unsozial einen Kampf um die Wählerschaft mit Parteien wie Destabil liefern, trifft es JETZT alle und zwar mit voller Härte.
So wird es sich vermutlich zukünftig für etliche Menschen wie meinen Sohn nicht mehr ausgehen, dass sie sich "Pflege" zukaufen können, weil das Pflegegeld zum Erhalt der Existenz herangezogen werden wird müssen.
Naja, wen schert es schon, solange er nicht selbst davon betroffen ist.
"Sollen froh sein, dass sie dem Steuerzahler auf der Tasche liegen können". Diesen depperten Spruch haben wir schon vor Jahren zu hören bekommen.
Glaubt eigentlich irgendwer tatsächlich, dass Jahre und Jahrzehnte langes Pflegen, Betreuen, Begleiten und Unterstützen für Angehörige eine Hängematte ist, in der man sich 's gut gehen lässt? Na dann Prost, Mahlzeit für soviel Dummheit!



