Freitag, 16. Oktober 2026

Und ich muss nochmal Dampf ablassen, SORRY dafür, aber was da gerade abgeht ist nicht mehr okay.

Das ewig leidige Thema um die Sozialhilfe neu NEU. Kommt sie? Mit Sicherheit und irgendwie! Die Länder werden wieder viel Spielraum kriegen, aber es wird wohl bundeseinheitlich tief nach unten gekürzt werden. 

Um die 0,47 % (Quelle Volkshilfe) macht die Sozialhilfe vom gesamten Sozialbudget aus und der große Rest?

Ich bin es leid, dass Menschen in der Sozialhilfe vorgeführt, erniedrigt und zum Sündenbock der Nation gemacht werden. 

Erst vor Kurzem hat man uns ja erklärt, dass die Diskussion rund um  das Thema Sozialhilfe derzeit "tot" sei, weil eine Diskussion im Moment nicht möglich sei. Sorry, aber beim Ar*** Herr Karl. 

Im Moment sind unsere Volksvertreter scheinbar nur noch mit sich selbst beschäftigt. Die Einen stellen einen Misstrauensantrag, haben bereits bewiesen, dass sie auch nur um Wählerstimmen buhlen, außer Spesen nix gewesen und die Anderen dreschen freudig auf die scheinbar "Bösen", weil sie offenbar keine anderen Antworten auf das eigene Misslingen und ewige Scheitern haben.

So ist man mit sich selbst beschäftigt, betreibt scheinbar nebenbei Klientelpolitik und es zählen offenbar nur Wählerumfragen und -stimmen. 

Derweilen "zerfleischen" sich "die Untertanen", auch Volk genannt, und steigen auf jedes erdenliche Ablenkungsmanöver ein. 

Das Projekt Eindreschen auf Sozialhilfeempfänger läuft großartig und was man da scheinbar einspart, wirft man mit voller Inbrunst an anderer Stelle dann wieder raus. Für's Volk bleibt aber nicht mehr, die sind damit beschäftigt weiter auf Sozialhilfeempänger drauf zu klopfen. 

Pfui, kann ich da nur sagen, denn es betrifft nicht nur die "bösen Nichtsnutze", die mit ihrem SUV vorfahren und nebenbei "Geschäfte" machen. Die "Geschäfte" werden sie weiter machen, mit oder ohne Sozialhilfe, aber was sollen die ehrlichen und zu tiefst betroffenen Bürger machen, deren Existenz in hohem Maße gefährdet ist? Menschen mit Behinderungen, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Menschen mit psychischen Erkrankungen, Menschen mit geringem Einkommen, Kinder, Pensionisten mit Ausgleichszulage, Menschen die Angehörige pflegen, etc., all diese Menschen werden von den Kürzungen in irgendeiner Form betroffen sein. 

Beispiel: Alleinerziehend, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehend, aber es gibt gerade keine passende Kursmaßnahme, weil man ja irgendeiner Maßnahme nachkommen muss. Die Kurse sind aber dann auch den Kürzungen zum Opfer gefallen. Und dann? Dann wird die Alleinerziehende ohne ihr Zutun bestraft, weil die geplante Sozialhilfe neu NEU das so vorsieht.

Ach ja und "dann such Dir halt an Job", in einer Zeit wo die Wirtschaft stagniert, immer mehr Betriebe einsparen, immer mehr Menschen ihres Jobs verlustig werden.

Finde den Fehler!

Aber die Parteien erzählen uns weiter die Story von "Gut und Böse" und das Schlimme daran, es funktioniert.

Wir haben kein Ausgabenproblem, sondern ein Verteilungsproblem und das wurde uns bereits mehrfach bestätigt. 

Wir fighten als Initiative weiter, ich fighte weiter. Für die Rechte meines Sohnes, meines Kindes mit Behinderungen, denn er hat ein Recht auf ein Leben in Würde, ohne Existenzangst und mit Selbstbestimmung. 

Liebe Grüße an alle da draußen und vor allem an ALLE Betroffenen. Ich weiß was es heißt, jeden Cent dreimal umzudrehen und schlaflose Nächte vor den nächsten Schritten unserer "Volksvertreter" zu haben. 

Haltet die Ohren steif und bleibt möglichst in eurer Mitte, denn ein anderer wird es für euch nicht tun. 🍀🤗🍀

#enthindert



Mittwoch, 14. Oktober 2026

FAMILIENBONUS PLUS 2027

Ab dem 1. Jänner 2027 gelten in Österreich neue Aufteilungsregeln für den Familienbonus Plus. Die Höhe des Betrags selbst bleibt gleich, doch die Verteilung zwischen zwei Anspruchsberechtigten ändert sich grundlegend.

Die wichtigsten Änderungen ab 2027

• Höhe des Familienbonus Plus (unverändert):

 • Bis zum 18. Geburtstag des Kindes: 166,68 Euro monatlich (ca. 2.000,16 Euro jährlich)

 • Ab dem 18. Geburtstag (sofern weiterhin Familienbeihilfe bezogen wird): 58,34 Euro monatlich (700,08 Euro jährlich)

• Neue Aufteilungsregeln (zwei Elternteile / Anspruchsberechtigte):

 • Bisher war eine Aufteilung von 100 % zu 0 % (alles bei einem Elternteil) frei möglich.

 • Ab 2027 ist eine 100:0-Aufteilung grundsätzlich nicht mehr möglich, wenn das Kind das 4. Lebensjahr vollendet hat und keine Ausnahmeregelung greift.

 • Zulässige Aufteilungen sind dann nur noch 75 % : 25 %, 25 % : 75 % oder 50 % : 50 %.

• Ausnahmen (wo weiterhin 100 % möglich sind):

 • Das betreffende Kind hat das 4. Lebensjahr noch nicht vollendet.

 • Es wird für das Kind erhöhte Familienbeihilfe bezogen.

 • Im gleichen Haushalt lebt ein anderes Kind unter 4 Jahren oder ein Kind mit Anspruch auf erhöhte Familienbeihilfe.

 • Es gibt nur eine anspruchsberechtigte Person (z. B. Alleinerziehende).

Was das für Eltern bedeutet

• Steuerlicher Effekt: Kann ein Elternteil seinen 25-%-Anteil mangels ausreichender Einkommensteuer nicht voll ausschöpfen, verfällt dieser Teil (der Familienbonus ist keine direkte Auszahlung, sondern reduziert die Lohn-/Einkommensteuer bis maximal auf Null).

• Anpassung bei der Lohnverrechnung: Wer den Familienbonus bisher zu 100 % über den Arbeitgeber (Formular E30) bezogen hat, muss diesen bei Wegfall der Voraussetzungen anpassen und dem Arbeitgeber die entsprechenden Nachweise (z. B. Formular E33) vorlegen.

• Steuerausgleich: Im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung muss der Familienbonus Plus erneut korrekt beantragt werden.


Samstag, 10. Oktober 2026

Heute ist Welttag der psychischen Gesundheit

Es wird unter anderem darauf aufmerksam gemacht, dass psychische Gesundheit und psychosomatische Gesundheit zusammen hängen.

No, na, net. Es sollte wohl klar sein - "Körper, Geist und Seele" - wenn einer dieser Bereiche erkrankt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die anderen Teile von uns irgendwann "mit ziehen" und mit erkranken. 

Zu oft wird das in der Medizin leider ignoriert. 

Und gleichzeitig sollte es um Vorsorge gehen, damit die Seele erst gar nicht zu "weinen und leiden" beginnt.

Gar nicht so einfach, wenn doch alles ganz oft von ganz vielen Faktoren abhängig ist.

Familie, Genetik, das Umfeld, finanzieller Hintergrund, Ausbildung, Arbeitsplatz, etc.. und dann kommen noch gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche, etc. Gegebenheiten dazu. 

Psychische Gesundheit ist einer der wichtigsten Faktoren um ein stabiles und gutes Leben führen zu können.

Immer noch ist das Thema ein Stiefkind. Es wird zwar mehr darüber gesprochen, aber es kommt nicht an. 

Stigmatisiert und beschämt verstecken sich immer noch viele, zu viele, Betroffene, weil sie von der Gesellschaft nicht als Mensch, sondern als "nicht funktionstüchtig" und abgewertet werden.

Innere Zerrissenheit, Schmerz, Scham, Selbstzweifel, Wut, Angst, etc. könnten vermutlich ganz oft gemildert oder abgefedert werden, wenn Betroffene kein Mitleid, sondern wahres Verständnis, Mitgefühl und Unterstützung bekommen würden.

Um so wichtiger ist es, schon Kinder und Jugendliche bei der Thematik mit zunehmen, aufzuklären und zu zeigen "Du bist gut, so wie Du bist" und das zählt für ALLE Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderungen, ob mit oder ohne chronische Erkrankungen, ob Schüler, Lehrer, Arzt, Verkäufer, Pfleger,  mit Geld oder ohne Geld, Pensionist, Obdachloser,  etc., denn es geht immer ums Mensch sein und hinter jeder Biographie steckt ein Mensch. 

Leider konnte ich keine derzeitigen Zahlen für Österreich finden, in Deutschland nehmen sich rund 10.000 Menschen pro Jahr das Leben und rund 100.000 versuchen es pro Jahr. In Österreich wird es (natürlich um die EW-Zahl berücksichtigt)  vermutlich nicht viel anders aussehen.

Vielleicht wären viele Suizide und Suizidversuche zu verhindern, denn schon einer ist aus meiner Sicht zu viel. 

Prävention, schon bei Kindern, sollte das Gebot der Stunde sein, auch wenn es oft verdammt schwierig scheint. 

In diesem Sinne:


DU bist genug

Liebe Person die das liest,

mit Dir ist die Welt ein schönerer Ort!


Liebe Grüße, Claudia 🍀



Freitag, 9. Oktober 2026

Jasmina und ich waren heute wieder mal unterwegs und wir haben uns mit dem

Abgeordneten Ralph Schallmeiner, https://gruene.at/organisation/parlament/

getroffen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön von uns, für's Zuhören.

Wir haben versucht möglichst die vorrangigen Dinge alle mit einzubeziehen.

Es ging -no, na, net - um die Sozialhilfe, bisherige Kürzungen und weitere geplante Kürzungen und die Unmöglichkeit von existenzieller Absicherung samt kollateraler Folgeschäden. 

Wir haben die 80 Tage-Regelung in den Tagesstrukturen und Einrichtungen, samt Platzhaltegebühr  angesprochen, die sich für uns als Strafzahlung anfühlt und mit Selbstbestimmung nicht konform geht. 

Wir haben die Problematik fehlender und/oder falscher Inklusion angesprochen. 

Warum man aus unserer Sicht nicht einfach Sonderschulen schließen kann, ohne einem passenden Konzept und Gleichheit nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat und der derzeitige Einheitsbrei unter dem Deckmantel der Inklusion allen schadet. 

Auch gesprochen haben wir über fehlende passende KIGA Plätze, Schulplätze, Lehrstellen, etc. für Kinder mit Behinderungen bei gleichzeitiger Ausbildungspflicht bis 18 und dass Kinder und  Eltern für die Folgen bestraft werden (z.B. Verlust von Unterstützungsleistungen, aber auch fehlender Chance auf Selbstbestimmung).

Auch über die psychischen Folgen von Kürzungen und fehlender Unterstützung haben wir gesprochen und dass das fehlen von Ärzten die sich mit Behinderungen auskennen, ein massives Problem darstellt. 


Fazit:

Ein gutes Gespräch, wir Mamas und Wut-Bürgerinnen konnten mal einiges Deponieren. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Ändern wird sich freilich weiterhin nichts. Viele Politiker betreiben scheinbar nur Klientel Politik und können mit dem Begriff Volksvertreter wenig anfangen. Ja, wir sind nur eine Randgruppe in der Gesellschaft. An die 80.000 Eltern von minderjährigen Kindern mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen (zu den Eltern von erwachsenen Töchtern und Söhnchen mit Behinderungen gibt es ja leider offenbar keine Zahlen) und rund 16% der Bevölkerung mit Behinderung, chronischen oder psychischen Erkrankungen sind nicht das Abbild der Gesellschaft und trotzdem ist diese Randgruppe vorhanden und hat das Recht auf eine gute und menschenwürdige politische Vertretung nach dem Motto Gerechtigkeit statt Gleichheit und zwar für ALLE Gesellschaftsgruppen.


Wir werden weiter auf ein Wunder hoffen und warten und es uns erwarten. Bund und Länder und Parteien spielen derweilen weiter Monopoly.  Geld ist vorhanden, aber ganz mies verteilt. 

In diesem Sinne, kommt gut durch den Freitag und habt ein möglichst gutes Wochenende.

Möge die Kraft mit euch sein, ganz liebe Grüße an alle da draußen.🍀

Claudia und Jasmina 

#enthindert



Dienstag, 6. Oktober 2026

Autismus und falsche Therapieversprechen und Angebote

Diese wichtige Info kam gerade per Mail via Lobby4Kids - Kinderlobby rein.


Autismus und falsche Therapien.


Direkte Info von 


Dominique Stiefsohn

Inklusive Runde - Perchtoldsdorf und Umgebung

Treffpunkt für Angehörige und Freunde

von Menschen mit Behinderung