Jasmina und ich waren heute wieder mal unterwegs und wir haben uns mit dem
Abgeordneten Ralph Schallmeiner, https://gruene.at/organisation/parlament/
getroffen.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön von uns, für's Zuhören.
Wir haben versucht möglichst die vorrangigen Dinge alle mit einzubeziehen.
Es ging -no, na, net - um die Sozialhilfe, bisherige Kürzungen und weitere geplante Kürzungen und die Unmöglichkeit von existenzieller Absicherung samt kollateraler Folgeschäden.
Wir haben die 80 Tage-Regelung in den Tagesstrukturen und Einrichtungen, samt Platzhaltegebühr angesprochen, die sich für uns als Strafzahlung anfühlt und mit Selbstbestimmung nicht konform geht.
Wir haben die Problematik fehlender und/oder falscher Inklusion angesprochen.
Warum man aus unserer Sicht nicht einfach Sonderschulen schließen kann, ohne einem passenden Konzept und Gleichheit nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat und der derzeitige Einheitsbrei unter dem Deckmantel der Inklusion allen schadet.
Auch gesprochen haben wir über fehlende passende KIGA Plätze, Schulplätze, Lehrstellen, etc. für Kinder mit Behinderungen bei gleichzeitiger Ausbildungspflicht bis 18 und dass Kinder und Eltern für die Folgen bestraft werden (z.B. Verlust von Unterstützungsleistungen, aber auch fehlender Chance auf Selbstbestimmung).
Auch über die psychischen Folgen von Kürzungen und fehlender Unterstützung haben wir gesprochen und dass das fehlen von Ärzten die sich mit Behinderungen auskennen, ein massives Problem darstellt.
Fazit:
Ein gutes Gespräch, wir Mamas und Wut-Bürgerinnen konnten mal einiges Deponieren. Dafür ein herzliches Dankeschön.
Ändern wird sich freilich weiterhin nichts. Viele Politiker betreiben scheinbar nur Klientel Politik und können mit dem Begriff Volksvertreter wenig anfangen. Ja, wir sind nur eine Randgruppe in der Gesellschaft. An die 80.000 Eltern von minderjährigen Kindern mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen (zu den Eltern von erwachsenen Töchtern und Söhnchen mit Behinderungen gibt es ja leider offenbar keine Zahlen) und rund 16% der Bevölkerung mit Behinderung, chronischen oder psychischen Erkrankungen sind nicht das Abbild der Gesellschaft und trotzdem ist diese Randgruppe vorhanden und hat das Recht auf eine gute und menschenwürdige politische Vertretung nach dem Motto Gerechtigkeit statt Gleichheit und zwar für ALLE Gesellschaftsgruppen.
Wir werden weiter auf ein Wunder hoffen und warten und es uns erwarten. Bund und Länder und Parteien spielen derweilen weiter Monopoly. Geld ist vorhanden, aber ganz mies verteilt.
In diesem Sinne, kommt gut durch den Freitag und habt ein möglichst gutes Wochenende.
Möge die Kraft mit euch sein, ganz liebe Grüße an alle da draußen.🍀
Claudia und Jasmina
#enthindert



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