Montag, 16. März 2026

Offener Brief zum Thema Pflegegeldbegutachtung

Wir haben heute einen offenen Brief zum Thema Pflegegeldbegutachtungen verfasst und an diverse Medien gesendet.


Vielleicht mag sich der eine oder andere von euch anschließen. 


Daher findet ihr hier auch die diversen Mail-Adressen von Medien.


Offenen Brief von hier einfach raus kopieren und an diverse Medien senden.


Liebe Grüße an alle da draußen 

Claudia und Jasmina 

SHG und Initiative #enthindert 

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Sehr geehrte Damen und Herren! 

Sehr geehre Chefredakteure!


Wir wenden uns heute an Sie, weil ein Problem in Österreich zwar derzeit, aber viel zu wenig und konsequent angesprochen wird: nämlich die Situation von chronisch Kranken und Menschen mit Behinderungen bei Gutachten.


Immer mehr Betroffene berichten von ähnlichen Erfahrungen. Menschen mit schweren gesundheitlichen Einschränkungen fühlen sich während der Begutachtung nicht ernst genommen.


Krankheiten, Beschwerden und Behinderungen, insbesondere unsichtbare Behinderungen, werden bagatellisiert oder nur oberflächlich berücksichtigt.


Trotz nachweislicher gesundheitlicher Probleme und dem Vorlegen von Befunden kommt es immer wieder und immer häufiger  vor, dass Betroffene entweder gar nicht oder nur in deutlich zu niedrigen Pflegestufen oder dem Grad der Behinderung eingestuft werden.


Für viele Menschen bedeutet das eine massive Belastung und hängen Termine wie ein Damoklesschwert über ihnen. 


Wer krank ist und Unterstützung braucht, kämpft meist  ohnehin schon in seinem Alltag.


Wenn dann zusätzlich der Eindruck entsteht, dass die eigene Situation heruntergespielt oder ignoriert wird, führt das zu großer Verzweiflung und einem Gefühl der Ohnmacht gegenüber dem System.


Es stellt sich daher die dringende Frage, ob das derzeitige System der Pflegebegutachtung tatsächlich im Interesse der Patientinnen und Patientenfunktioniert oder ob strukturelle Probleme dazu führen, dass notwendige Hilfe und Unterstützung zu oft verweigert oder reduziert wird. 


Viele Betroffene trauen sich aus Angst vor Repressalien oder der eigenen Resignation gar nicht mehr, ihre Stimme zu erheben. Genau deshalb ist es wichtig, dass dieses Thema öffentlich diskutiert und der Druck auf die Politik, hier etwas zu verändern, erhöht wird.


Wir ersuchen Sie daher an dieser Thematik dranzubleiben und die Situation rund um Pflegegeldgutachten und auch der Vergabe bei Graden der Behinderung und der erhöhten Familienbeihilfe ( gleiche Problematik, gleiche Vorgehensweise) kritisch zu beleuchten und den Druck nach außen zu erhöhen. 


Chronisch Kranke und Menschen mit Behinderungen dürfen nicht weiter das Gefühl haben, um jede notwendige Unterstützung kämpfen zu müssen, nicht ernst genommen zu werden.


Wir richten daher einen dringenden Appell an die Medien: Bitte bleiben Sie an der Thematik dran, sprechen Sie mit Betroffenen, Experten und Verantwortlichen und beleuchten Sie kritisch dieses System. 


Es kann jede und jeden jederzeit treffen und niemand wünscht sich solch eine teilweise zu tiefst verletzende Behandlung durch dieses System.


Mit freundlichen Grüßen!

Claudia Sengeis

Vertretung der SHG und Initiative ENTHINDERT

Fachbeiratsmitglied im Verein Lichterkette


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SHG und Initiative ENTHINDERT

Claudia Sengeis und Jasmina Urosevic

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Freitag, 13. März 2026

Ausbildungspflicht in Österreich

Weil es wieder Thema war:


DOCH! Es gibt die Ausbildungspflicht bis 18 in Österreich!


Es gibt nur zu wenige Angebote und Möglichkeiten!


Die Ausbildungspflicht bis 18 in Österreich verpflichtet Jugendliche nach der 9-jährigen Schulpflicht zu einer weiterführenden Ausbildung (Schule, Lehre, Coaching). Sie gilt für Jugendliche unter 18 Jahren mit Wohnsitz in Österreich. Ziel ist der Abschluss einer Qualifizierung, um Abbrüche zu vermeiden und die Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen. 

Bundesministerium für Bildung

Bundesministerium für Bildung

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Wichtige Eckdaten:

Dauer: Bis zum 18. Geburtstag.

Inhalt: Besuch einer weiterführenden Schule (AHS, BHS), einer Lehre (berufliche Ausbildung) oder Teilnahme an Maßnahmen des AMS/Sozialministeriumservice (z.B. Produktionsschule, Berufsausbildungsassistenz).

Erfüllung: Die Pflicht gilt als erfüllt, wenn eine Ausbildung begonnen oder abgeschlossen wurde.

Verantwortung: Die Erziehungsberechtigten müssen darauf achten, dass die Pflicht eingehalten wird.

Konsequenzen: Bei Nichtbeachtung können nach Beratung (KOST) Geldstrafen zwischen 100 € und 500 € verhängt werden. 

Ausbildung bis 18

Ausbildung bis 18

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Die Ausbildungspflicht ist keine verlängerte Schulpflicht, sondern ermöglicht verschiedene Bildungswege, um Jugendliche optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. 

Ausbildung bis 18

Ausbildung bis 18

Hilfe & Beratung: Bei Fragen oder Problemen gibt es regionale Koordinierungsstellen (KOST).

Ausnahmen: Wenn keine Ausbildung gefunden wird, helfen das AMS oder das Sozialministeriumservice mit einem Betreuungsplan. 

Parlament Österreich

Parlament Österreich

 

Donnerstag, 12. März 2026

Gerade per Mail via Verein Lichterkette bekommen.

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Im Auftrag des AMS via 

https://www.queraum.org/

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Im Auftrag des AMS Österreich führen wir bei queraum. kultur- und sozialforschung (www.queraum.org) gerade eine Studie zu den Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen bzw. psychischen/physischen Erkrankungen mit Angeboten des AMS durch.

Ziel der Studie ist es, besser zu verstehen,


wie Betroffene ihren persönlichen Weg in Richtung Arbeit erlebt haben oder aktuell erleben,

welche Rolle das AMS dabei spielt oder gespielt hat,

was gut funktioniert,

wo es Herausforderungen gibt und

wie Unterstützungsangebote künftig weiterentwickelt werden können.

 

Dazu suchen wir Interviewpartner:innen, die selbst eine körperliche, psychische oder gesundheitliche Einschränkung haben – unabhängig davon, ob die Person einen Behindertenpass hat oder nicht und unabhängig davon, ob sie derzeit AMS-Angebote nutzt oder diese in der Vergangenheit genutzt hat.

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Samstag, 7. März 2026

+++Zum heutigen...

... #weltfrauentag senden wir euch einen Blumenstrauß und bedanken uns nochmal ganz ❤️lich für's Mitmachen und die Statements und Worte von

Fritzi Pospischil 

Birgit Meinhard-Schiebel 

des Teams der OG vom ÖVSE 

Simone Gîdea 

Miriam Miriam 

Betti Gleissner und Tochter Vanessa

Jasmina Urosevic und Töchter

Brigitte Stuiber 

Beatrix Kohlhauser 

Natasa Jovanovic 

An alle Frauen da draußen einen schönen Weltfrauentag und feiert euch selbst, wenn es sonst keiner tut. Wir haben das verdient. 365 Tage im Jahr! 💐🍀🫶❤️🎉

Liebe Grüße

SHG und Initiative #enthindert