Mittwoch, 14. Oktober 2026

FAMILIENBONUS PLUS 2027

Ab dem 1. Jänner 2027 gelten in Österreich neue Aufteilungsregeln für den Familienbonus Plus. Die Höhe des Betrags selbst bleibt gleich, doch die Verteilung zwischen zwei Anspruchsberechtigten ändert sich grundlegend.

Die wichtigsten Änderungen ab 2027

• Höhe des Familienbonus Plus (unverändert):

 • Bis zum 18. Geburtstag des Kindes: 166,68 Euro monatlich (ca. 2.000,16 Euro jährlich)

 • Ab dem 18. Geburtstag (sofern weiterhin Familienbeihilfe bezogen wird): 58,34 Euro monatlich (700,08 Euro jährlich)

• Neue Aufteilungsregeln (zwei Elternteile / Anspruchsberechtigte):

 • Bisher war eine Aufteilung von 100 % zu 0 % (alles bei einem Elternteil) frei möglich.

 • Ab 2027 ist eine 100:0-Aufteilung grundsätzlich nicht mehr möglich, wenn das Kind das 4. Lebensjahr vollendet hat und keine Ausnahmeregelung greift.

 • Zulässige Aufteilungen sind dann nur noch 75 % : 25 %, 25 % : 75 % oder 50 % : 50 %.

• Ausnahmen (wo weiterhin 100 % möglich sind):

 • Das betreffende Kind hat das 4. Lebensjahr noch nicht vollendet.

 • Es wird für das Kind erhöhte Familienbeihilfe bezogen.

 • Im gleichen Haushalt lebt ein anderes Kind unter 4 Jahren oder ein Kind mit Anspruch auf erhöhte Familienbeihilfe.

 • Es gibt nur eine anspruchsberechtigte Person (z. B. Alleinerziehende).

Was das für Eltern bedeutet

• Steuerlicher Effekt: Kann ein Elternteil seinen 25-%-Anteil mangels ausreichender Einkommensteuer nicht voll ausschöpfen, verfällt dieser Teil (der Familienbonus ist keine direkte Auszahlung, sondern reduziert die Lohn-/Einkommensteuer bis maximal auf Null).

• Anpassung bei der Lohnverrechnung: Wer den Familienbonus bisher zu 100 % über den Arbeitgeber (Formular E30) bezogen hat, muss diesen bei Wegfall der Voraussetzungen anpassen und dem Arbeitgeber die entsprechenden Nachweise (z. B. Formular E33) vorlegen.

• Steuerausgleich: Im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung muss der Familienbonus Plus erneut korrekt beantragt werden.


Samstag, 10. Oktober 2026

Heute ist Welttag der psychischen Gesundheit

Es wird unter anderem darauf aufmerksam gemacht, dass psychische Gesundheit und psychosomatische Gesundheit zusammen hängen.

No, na, net. Es sollte wohl klar sein - "Körper, Geist und Seele" - wenn einer dieser Bereiche erkrankt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die anderen Teile von uns irgendwann "mit ziehen" und mit erkranken. 

Zu oft wird das in der Medizin leider ignoriert. 

Und gleichzeitig sollte es um Vorsorge gehen, damit die Seele erst gar nicht zu "weinen und leiden" beginnt.

Gar nicht so einfach, wenn doch alles ganz oft von ganz vielen Faktoren abhängig ist.

Familie, Genetik, das Umfeld, finanzieller Hintergrund, Ausbildung, Arbeitsplatz, etc.. und dann kommen noch gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche, etc. Gegebenheiten dazu. 

Psychische Gesundheit ist einer der wichtigsten Faktoren um ein stabiles und gutes Leben führen zu können.

Immer noch ist das Thema ein Stiefkind. Es wird zwar mehr darüber gesprochen, aber es kommt nicht an. 

Stigmatisiert und beschämt verstecken sich immer noch viele, zu viele, Betroffene, weil sie von der Gesellschaft nicht als Mensch, sondern als "nicht funktionstüchtig" und abgewertet werden.

Innere Zerrissenheit, Schmerz, Scham, Selbstzweifel, Wut, Angst, etc. könnten vermutlich ganz oft gemildert oder abgefedert werden, wenn Betroffene kein Mitleid, sondern wahres Verständnis, Mitgefühl und Unterstützung bekommen würden.

Um so wichtiger ist es, schon Kinder und Jugendliche bei der Thematik mit zunehmen, aufzuklären und zu zeigen "Du bist gut, so wie Du bist" und das zählt für ALLE Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderungen, ob mit oder ohne chronische Erkrankungen, ob Schüler, Lehrer, Arzt, Verkäufer, Pfleger,  mit Geld oder ohne Geld, Pensionist, Obdachloser,  etc., denn es geht immer ums Mensch sein und hinter jeder Biographie steckt ein Mensch. 

Leider konnte ich keine derzeitigen Zahlen für Österreich finden, in Deutschland nehmen sich rund 10.000 Menschen pro Jahr das Leben und rund 100.000 versuchen es pro Jahr. In Österreich wird es (natürlich um die EW-Zahl berücksichtigt)  vermutlich nicht viel anders aussehen.

Vielleicht wären viele Suizide und Suizidversuche zu verhindern, denn schon einer ist aus meiner Sicht zu viel. 

Prävention, schon bei Kindern, sollte das Gebot der Stunde sein, auch wenn es oft verdammt schwierig scheint. 

In diesem Sinne:


DU bist genug

Liebe Person die das liest,

mit Dir ist die Welt ein schönerer Ort!


Liebe Grüße, Claudia 🍀



Freitag, 9. Oktober 2026

Jasmina und ich waren heute wieder mal unterwegs und wir haben uns mit dem

Abgeordneten Ralph Schallmeiner, https://gruene.at/organisation/parlament/

getroffen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön von uns, für's Zuhören.

Wir haben versucht möglichst die vorrangigen Dinge alle mit einzubeziehen.

Es ging -no, na, net - um die Sozialhilfe, bisherige Kürzungen und weitere geplante Kürzungen und die Unmöglichkeit von existenzieller Absicherung samt kollateraler Folgeschäden. 

Wir haben die 80 Tage-Regelung in den Tagesstrukturen und Einrichtungen, samt Platzhaltegebühr  angesprochen, die sich für uns als Strafzahlung anfühlt und mit Selbstbestimmung nicht konform geht. 

Wir haben die Problematik fehlender und/oder falscher Inklusion angesprochen. 

Warum man aus unserer Sicht nicht einfach Sonderschulen schließen kann, ohne einem passenden Konzept und Gleichheit nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat und der derzeitige Einheitsbrei unter dem Deckmantel der Inklusion allen schadet. 

Auch gesprochen haben wir über fehlende passende KIGA Plätze, Schulplätze, Lehrstellen, etc. für Kinder mit Behinderungen bei gleichzeitiger Ausbildungspflicht bis 18 und dass Kinder und  Eltern für die Folgen bestraft werden (z.B. Verlust von Unterstützungsleistungen, aber auch fehlender Chance auf Selbstbestimmung).

Auch über die psychischen Folgen von Kürzungen und fehlender Unterstützung haben wir gesprochen und dass das fehlen von Ärzten die sich mit Behinderungen auskennen, ein massives Problem darstellt. 


Fazit:

Ein gutes Gespräch, wir Mamas und Wut-Bürgerinnen konnten mal einiges Deponieren. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Ändern wird sich freilich weiterhin nichts. Viele Politiker betreiben scheinbar nur Klientel Politik und können mit dem Begriff Volksvertreter wenig anfangen. Ja, wir sind nur eine Randgruppe in der Gesellschaft. An die 80.000 Eltern von minderjährigen Kindern mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen (zu den Eltern von erwachsenen Töchtern und Söhnchen mit Behinderungen gibt es ja leider offenbar keine Zahlen) und rund 16% der Bevölkerung mit Behinderung, chronischen oder psychischen Erkrankungen sind nicht das Abbild der Gesellschaft und trotzdem ist diese Randgruppe vorhanden und hat das Recht auf eine gute und menschenwürdige politische Vertretung nach dem Motto Gerechtigkeit statt Gleichheit und zwar für ALLE Gesellschaftsgruppen.


Wir werden weiter auf ein Wunder hoffen und warten und es uns erwarten. Bund und Länder und Parteien spielen derweilen weiter Monopoly.  Geld ist vorhanden, aber ganz mies verteilt. 

In diesem Sinne, kommt gut durch den Freitag und habt ein möglichst gutes Wochenende.

Möge die Kraft mit euch sein, ganz liebe Grüße an alle da draußen.🍀

Claudia und Jasmina 

#enthindert



Dienstag, 6. Oktober 2026

Autismus und falsche Therapieversprechen und Angebote

Diese wichtige Info kam gerade per Mail via Lobby4Kids - Kinderlobby rein.


Autismus und falsche Therapien.


Direkte Info von 


Dominique Stiefsohn

Inklusive Runde - Perchtoldsdorf und Umgebung

Treffpunkt für Angehörige und Freunde

von Menschen mit Behinderung





Donnerstag, 1. Oktober 2026

Thema Schule und Autismus

Heute gab es wieder das Thema Schule und Autismus.

Es ist aus meiner Sicht definitiv nicht möglich dies allgemein zu beantworten.

Denn während sich der eine Schüler in der Umgebung wohl fühlen kann, ist es für einen anderen vielleicht das absolute "Grauen".

Eine gute Schulzeit  hängt ja generell von vielen Faktoren ab.


Schülerinnen und Schüler stehen gerade in Wien vor ganz vielen unterschiedlichen Herausforderungen, die oft auch sehr belastend sein können. Es kommt ganz oft auch auf das Wesen des Kindes an.


I-Klassen können gut geführt durchaus eine Bereicherung sein. Schlecht geführt können sie in eine persönliche Katastrophe und Krise für das betroffene Kind führen.


Für Autisten ist Schule sehr oft eine ganz besondere Herausforderung.


Da sollten Eltern wirklich ganz individuell entscheiden, nachdem sie sich eine Schule selbst angesehen haben. Erzählungen und Erfahrungen von anderen Eltern können da nur teilweise helfen, weil Bauchgefühl und Wahrnehmung sehr individuell sind. Seht euch die Leitung an und die Pädagogen. Nur ein gutes Zusammenspiel, inklusive Einbeziehung der Eltern, können einem Kind die nötige Sicherheit geben, gerade bei Kindern im Autismus Spektrum unglaublich wichtig.


Ob I-Klasse oder Heilpädagogische Klasse, das sollte wirklich gut durchdacht sein.


Wo bekommt mein Kind die nötige Zeit um zu wachsen und zu lernen? Wie ist das Umfeld, die Schule selbst, welche Angebote gibt es, gibt es auch Klein-Klassen, etc.. Wird mein Kind bestmöglich gefördert oder eher überfordert oder unterfordert? 


Viel zu bedenken.


🤔Welche Schulen könnt ihr Empfehlen?


🤔Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?


Für Autisten war früher das 

🏫Keil Institut sehr empfehlenswert, aber ich weiß nicht, wie es heute dort läuft. 


Sehr zu empfehlen finde ich, ist auch das katholische 

🏫Inklusive und Sonderpädagogikzentrum Clara Fey. 

Empfohlen wird auch immer wieder die 

🏫Karl Schubert Schule,  der 

🏫Christine Nöstlinger Campus oder auch die 🏫Integrative Lernwerkstatt .

In jedem Fall bitte erkundigt euch gut.

Liebe Grüße an alle da draußen 

Claudia