Heute können wir wieder mal ein positives Erlebnis betreffend Begutachtung bei der PVA rückmelden.
"Zimmer, Küche, Kabinett" eingepackt und gut vorbereitet auf die Herausforderungen, die solch ein Termin mit sich bringen (mittlerweile eigentlich jeder Termin, der den Tagesablauf stört) war die, für das Kind gefühlt endlos lange, Fahrt noch im grünen Bereich. Ab dem Eingang war die Unruhe bereits heftig zu spüren. Das Nervensystem des "kleinen Zwerges" (fast 7, AuDHS) hat sich immer mehr gemeldet, fast schon vibriert und sich vor den Untersuchungsräumen entladen.
Geweint, geschrien (gefühlt bis ins eigene Knochenmark) und nicht mehr zu beruhigen kam eine Begutachterin raus um nachzufragen, wann denn genau der Termin sei und bei wem.
Definitiv nicht bei ihr, hat sie den zuständigen Kollegen telefonisch kontaktiert und abgesprochen, ob und dass sie den Kleinen übernehmen könne.
Sie war so sehr bemüht, hat die kopierten Befunde übernommen, kurz über das Kind drüber geschaut, ein paar Fragen gestellt und der Zwerg durfte dann auch schon VOR dem eigentlichen Termin wieder gehen.
Man weiß, ob solcher Herausforderungen und scheint sich das auch sehr zu herzen zu nehmen. Ob Glück oder "Einzelfall", in jedem Fall war es eine sehr bemühte Abwicklung, die man sich nur für alle wünschen kann.
Ob der Bescheid auch passt, das wird sich zeigen.
#enthindert



