Dienstag, 7. Juli 2026

Gerne teilen wir diese Information per Mail via Monitoringausschuss :

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Sehr geehrte Adressat*innen,

liebe Kolleg*innen,

der Unabhängige Monitoringausschuss (UMA) und die Wiener Monitoringstelle (WMS), vertreten durch ihren Jugendbeirat, laden zur gemeinsamen Öffentlichen Sitzung ein. Wir sammeln Erfahrungen zur Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen.


Dein Recht auf Gesundheit, deine Erfahrungen!


Inklusive Dialogveranstaltung für junge Menschen mit Behinderungen


Donnerstag, 15. Oktober 2026 14:00 Uhr – 17:15 Uhr (anschließend Vernetzung bis 18:00 Uhr)

Volkshalle, Wiener Rathaus und online - Eingang Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien

Es gibt auch einen Austausch für Eltern/Angehörige sowie einen Basteltisch für Kinder unter 12 Jahren. Auch online gibt es zwei Austausch-Gruppen.


Zielgruppe:


Junge Menschen mit Behinderungen und ihre Verbündeten. Verbündete können Angehörige, Fachpersonen und andere Interessierte sein. Junge Menschen mit Behinderungen haben Vorrang bei der Platzvergabe. Einige Thementische sind als Safer Spaces nur für die jeweilige Zielgruppe offen (siehe Programm).


Programm und weitere Infos: Dein Recht auf Gesundheit, deine Erfahrungen! | MonitoringAusschuss.at


Hier online anmelden: https://dein-recht-auf-gesundheit-deine-erfahrungen.eventbrite.at

buero@monitoringausschuss.at oder Tel.: +43 1 295 43 43


Laufend informiert bleiben über unseren Newsletter: www.monitoringausschuss.at/newsletter


Es würde uns sehr freuen, wenn Sie die Veranstaltung in Ihren Kanälen teilen, an interessierte Personen weiterleiten und nach Möglichkeit bei Ihnen aufhängen/auslegen.


Mit freundlichen Grüßen


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🫶🙏🫶

Ich habe mich gerade so sehr gefreut. 🤗 Danke an die so liebe Betreuerin von Dustin beim ÖVSE Ich habe soeben ein Video von Dustins Arbeit erhalten. Darf es hier aus rechtlichen Gründen nicht einstellen, weil auch andere Kollegen zu sehen sind. Hier aber Screenshots. 😉


Es ist so schön für mich als Mama zu wissen, dass mein Sohn ein Teil dieser kleinen "Familie" ist. 


Er hat es mit seiner Situation schwer genug und ihn dann erfreut und entspannt zu sehen, dass gibt Kraft und Mut.


Danke für das Video. Das ist ein Highlight für meinen Tag. 


Gerade auch deshalb darf es keine weiteren Kürzungen im Sozialbereich oder bei der Sozialhilfe geben, denn diese paar Stunden in der Woche sind für Dustin wichtig um Teilhabe zu erleben und für mich, zu wissen, dass ich auch mal kurz als pflegende Angehörige durchatmen kann, ohne mir Sorgen machen zu müssen. Dieser Besuch kann aber nur durch das Pflegegeld finanziert werden.


#enthindert #pflegegeldistkeingehalt




Thema Gewalt

 Man redet immer wieder und ganz viel über Gewalt an Frauen, Gewalt in der Familie und meist über körperliche Gewalt.


Leider spricht man nur selten über psychische Gewalt und ganz selten über diese im System.


Eine Mama ist gerade mit solch psychischer Gewalt konfrontiert.


Ihr Kind mit Behinderungen hatte schon unzählige Untersuchungen. Immer noch mehr, immer wieder unter Narkose. Der gesundheitliche Zustand des Kindes ist klar definiert und weiß man auch über die nächsten wichtigen Schritte Bescheid.


Es könnte alles möglichst entspannt und zum Wohle des Kindes ablaufen. 


Klar ist auch, dass nicht immer jede Untersuchung sofort gemacht werden muss oder auch unnötig wäre.


Leider wird in diesem Fall nur nach Schema F vorgegangen und auf die traumatisierte Kinderseele seitens des KH keinerlei Rücksicht genommen.


Die Mama hat sich vorerst mal gegen die Untersuchung entschieden.


Ein für sie schwerer Fehler, denn sofort hat man mit dem Jugendamt gedroht. 


Solch eine Geschichte ist kein Einzelfall.


Während die Mama ganzheitlich auf die Gesundheit des Kind3s achten möchte und diesem weitere Traumata möglichst ersparen möchte, will das KH einfach mit aller ihm zur Verfügung stehenden Macht über Mutter und Kind drüber fahren. 


Warum macht man das? Weil man es kann! Wo kein Kläger, dort kein Richter!! 


Wir haben ihr empfohlen eine Zweitmeinung einzuholen, möglichst in einem anderen KH!


Wenn Eltern nicht spuren, dann wird oft mit dem Jugendamt gedroht. Das ist dann eine absolute Bedrohung und auch eine Form von Gewalt- und Machtausübung. Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn Eltern alles tun um sich keine Hilfe zu holen, wenn sie denn vielleicht tatsächlich nötig wäre.


"Die Götter in Weiß". Es gibt solche und solche und ganz oft funktioniert die Kommunikation sehr gut. Manchmal aber schlägt es um und es folgt eine missbräuchliche, psyhische Gewaltausübung. Das dürfte nicht und niemals sein.


Bitte holt euch in so einem Fall immer eine Zweitmeinung, holt euch Unterstützung und somit  Zeugen  bei Gesprächen, führt Gedächtnisprotokolle und lasst euch das nicht gefallen.


Ihr habt dann nur zum Wohle des Kindes gehandelt. Nicht immer kann man Untersuchungen verhindern, ganz oft sind sie richtig und wichtig, aber, wenn man dem eigenen Kind weitere Traumata ersparen möchte, weil es ihm psychisch dadurch schon so schlecht geht, dann sollte das nicht nur kommuniziert werden dürfen, sondern auch immer auf Augenhöhe gehört und in das Vorgehen miteinbezogen werden!!


Wir halten Mama und Kind die Daumen, dass sie bei ihrer Zweitmeinung auf mehr Respekt und Mitgefühl stoßen als bisher 🍀🙏🍀 und nicht weiteren Traumatisierungen ausgeliefert werden.



Samstag, 4. Juli 2026

Via Facebook - Seite Das Leben, Autismus und die Villa Kunterbunt

Via https://www.facebook.com/share/17xGSZH8uY/

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Pflegende Angehörige – lasst uns mal rechnen

Ich rege mich gerade mal wieder ein bissle auf.

Also machen wir doch einmal das, was Politik und Verwaltung besonders gerne machen: Wir rechnen.

Ein schwerbehinderter junger Mensch, der tief im Autismus-Spektrum unterwegs ist, zusätzlich an einer DIS leidet und rund um die Uhr Betreuung braucht.

Und zwar: 24 Stunden am Tag.

7 Tage die Woche.

365 Tage im Jahr.

24/7 eben.

Fangen wir unsere Rechnung mit einer Einrichtung inklusive Intensivbetreuung an.

Ca. 8.000 Euro im Monat für den Einrichtungsplatz.

Das macht im Jahr 96.000 Euro.

Dazu eine notwendige Eins-zu-eins-Betreuung:

45 Euro pro Stunde.

45 Euro mal 24 Stunden.

Macht 1.080 Euro am Tag.

Macht 32.400 Euro im Monat.

Macht 388.800 Euro im Jahr.

Zusammen landen wir also bei:

40.400 Euro im Monat.

484.800 Euro im Jahr.


Jetzt die Versorgung zu Hause mit einer 24-Stunden-Assistenz:

35 Euro pro Stunde.

35 Euro mal 24 Stunden.

Macht 840 Euro am Tag.

Macht 25.200 Euro im Monat.

Und das macht 302.400 Euro im Jahr.

Das sind die Größenordnungen, über die wir sprechen, sobald diese Arbeit bezahlt werden muss.


Und jetzt kommen wir zu den pflegenden Angehörigen.

Dem vermutlich günstigsten Versorgungsmodell, das dieses Land jemals hervorgebracht hat.

Pflegende Angehörige verfügen offenbar über Eigenschaften, die der menschlichen Biologie bislang weitgehend unbekannt waren.

Sie werden nicht krank. Sie brauchen keinen Urlaub. Sie benötigen keine Erholung. Sie brauchen keine Vertretung. Und selbstverständlich brauchen sie auch keinen Feierabend.

Und wenn doch einmal Hilfe benötigt wird, gibt es da ja noch die Verhinderungspflege.

Ach neee. Moment mal. Da war ja was…

Da wird ja inzwischen auch fleißig gerechnet.

Denn offenbar geht man davon aus, dass pflegende Angehörige die Verhinderungspflege hauptsächlich dafür nutzen, sich die Sonne auf den Bauch brennen zu lassen, die Füße hochzulegen, ihr Leben zu genießen und "dolce vita" zu feiern.

Eine nachvollziehbare Sorge natürlich.

Tatsächlich nutzen viele pflegende Angehörige die Verhinderungspflege bislang für vollkommen übertriebene Luxusaktivitäten.

Zum Beispiel für Arzttermine. Oder für Vorsorgeuntersuchungen. Oder sogar für Einkäufe.

Ich weiß. Man muss aufpassen, dass solche Exzesse nicht ausufern.

Der Wocheneinkauf um zwei Uhr morgens hätte sicherlich seinen Reiz.

Und die Darmspiegelung zwischen drei und vier Uhr morgens lässt sich bestimmt ebenfalls organisieren. Denn mit ganz viel Glück schlafen unsere „Pfleglinge“ um diese Zeit und wir können uns dann zu unseren „Luxus-Terminen“ schleichen. Man muss eben flexibel bleiben.

Und dann wären da noch die Rentenpunkte.

Die paar Rentenpunkte, die wenigstens ansatzweise ausgleichen sollten, dass Menschen ihren Beruf aufgeben, ihre Arbeitszeit reduzieren und ihre Altersvorsorge gleich mit in die Tonne kloppen.

Auch dort wird inzwischen natürlich ganz fleißig gerechnet.

Natürlich wird gerechnet. Es wäre ja ungeheuerlich, wenn Menschen nach Jahrzehnten der Pflege plötzlich noch Rentenansprüche entwickeln würden.


Und während professionelle Versorgungskosten von mehreren hunderttausend Euro pro Jahr ganz selbstverständlich finanziert würden, diskutieren wir gleichzeitig darüber, ob Verhinderungspflege, Entlastungsleistungen und Rentenpunkte für pflegende Angehörige möglicherweise doch etwas zu ambitioniert sind.

Man muss ja schließlich Prioritäten setzen.


Vielleicht sollten wir uns deshalb langsam nicht mehr fragen, was Pflege kostet. Sondern was passiert, wenn pflegende Angehörige irgendwann einfach ausfallen.

Denn genau auf deren Rücken wird in diesem Land seit Jahren erstaunlich erfolgreich gespart.

Via: Facebook-Seite : Das Leben, Autismus und die Villa Kunterbunt



Freitag, 3. Juli 2026

Champions - Filmtipp

 Eine wirklich sehenswerte Komödie. 🫶


Der amerikanische Kinofilm Champions (2023) mit Woody Harrelson in der Hauptrolle ist eine herzerwärmende Sportkomödie. Darin übernimmt ein hitzköpfiger Basketballtrainer (Harrelson) nach einer Verurteilung zu Sozialstunden das Training eines Special-Olympics-Teams. Der Film basiert auf dem spanischen Original Campeones.