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Samstag, 19. September 2020

❗❗❗

 Bitte lesen, teilen, weitersagen! 


Es braucht hier ganz dringend Aufklärung❗


Sind unsere Polizisten eigentlich geschult um mit solchen Situationen richtig umgehen zu können ❓


Wenn nicht braucht es solche Schulungen ganz dringend, nämlich wie geht man mit Menschen mit kognitiven  Behinderungen oder psychischen Erkrankungen um ❗❗❗Hier wurde völlig falsch gehandelt und nicht zu- sondern weggehört❗


Herzlichen Dank an Amelie Weinwurm für's Hin- und nicht Wegschauen und für's öffentliche Teilen ❗👏👏👏


Via Amelie Weinwurm


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Heute 18.9. 2020 um 13:25 geschah in Hietzing Kennedybrücke Ecke Eduard-Klein Gasse, etwas für mich unfaßbares. Es ist abends und noch immer bin ich so voll verzweifelter Wut.


Ich bog mit dem Auto von der Hadikgasse ab und nahm eine ungewöhnliche Szene war: 2 Personen rangeln sich, Ich komme näher und erkenne, eine ältere Frau schien zu rufen und nun kniet unter ihr am Boden ein Junge (ca 16) und wirft kleinste Steinchen und Staub um sich. Hinter ihr bleibt die Türe der Ersten Bank geschlossen und dahinter verstecken sich einige männliche Bankangestellte und Securities. Ich fahre mit dem Auto direkt an die Gehsteigkurve, springe aus dem Auto und frage ob sie Hilfe braucht. Flehend schreit sie JA!!!

Ich gehe zu ihr aber kurz darauf kann sie den Jungen nicht mehr halten und er läuft in den fließenden Staßenverkehr. Ich renne ihm hinterher und erwische ihn knapp bevor es zur Ubahn hinunter geht, zuerst schlägt er um sich aber ich kann ihn beruhigen und ich darf seinen Arm nehmen,  ich bringe ihn mit der Dame (seine Großmutter) zurück zu meinem Auto, dort rufen wir seine Mutter an. Die Leute in der Bank glotzen noch immer hinter verschlossener Türe. Von der einen Straßen Seite kommt seine Mutter mit kleiner Tochter (6), dann sehe ich von rechts die Polizei kommen. Ich zeige ihnen mit einer Handbewegung daß sie bitte  nicht näher kommen sollen, da ich spürte dass der Junge sofort Angst bekam als er sie sah und versuchte ihn abzulenken in dem er zu Mutter sieht. Die Polizei kam aber näher und der Junge sehr verängstigt versuchte wieder wegzulaufen ich rief den Polizisten zu ich kann ihn beruhigen, ich mach das. Die 2 Polizisten und 1 Security kamen nähre drohten ihm, darauf schlug er wie wild um sich mit Armen und Beinen (er hat aber niemanden getroffen) Wieder rief ich, ich kann ihn beruhigen. Die 3 Männer aber warfen sich auf ihn drückten ihn mit dem Gesicht auf den Asphalt und legten sich alle 3 auf ihn. Die Großmutter schrie ich, bat inständig daß das nicht notwendig sei, er ist Autist! Die Polizei rief uns beiden zu: „Schleichts euch!“ 

Allmählich trauten sich auch die Beamten aus der Bank heraus und versuchten machisitsch Passanten und die Großmutter und mich fernzuhalten! 

Die Mutter mit heulender Tochter war sichtlich schon länger komplett überfordert und machte keine Anstalt zu ihrem Sohn zu gehen. 

Mittlerweile waren sicher 20 Polizisten um uns versammelt 5 Polizeiwagen. Die Großmutter brach verzweifelt zusammen. Ich schilderte, bewußt mit sehr viel Ruhe, die katastrophale unmenschliche Vorgehensweise einem anderen Polizisten. 5 min später bat mich einer der 2 Polizisten die sich auf den Jungen warfen um ein „Gespräch“ um mir mitzuteilen daß er so handeln müsse auch wenn er das nicht gerne tue, das ist Vorschrift. ich erinnerte ihn daran daß ich ihm gesagt hatte der Junge sei Autist und nichts tut und es mir davor auch gelungen ist ihn zu beruhigen und die Polizei ihm Angst macht er deshalb nicht näher kommen solle. Der Polizist bloß: „Na schlagen laß ih mi  net“ und geht. 

Ich habe der Mutter meine Nummer gegeben und ihr gesagt,  das Verhalten der Polizei sei nicht in Ordnung gewesen und wenn sie Hilfe braucht soll sie mich anrufen. Ein Bankbeamter hört das und pöbelt mich nur an ich soll nicht so einen Scheiß erzählen da sei alles richtig abgelaufen die Polizei weiß was sie tut.

Die 3 Männer lagen sicher 10 Minuten lang auf dem Jungen (ich hatte ihn vorher alleine festgehalten, er hatte auch herumgeschlagen). Die Polizisten hatten nicht einmal eine hundertstel Sekunde den Anschein gemacht den Jungen beruhigen zu wollen! Dann zerrten sie ihn auf den Gehsteig wo andere Polizisten übernahmen und ihn am Boden festgehalten haben.

Was weiter passiert ist weiß ich nicht da ich zu meinen Kindern fahren mußte.

Ich mache diese Geschichte öffentlich weil ich weiß daß es zwar möglich ist die Polizisten anzuzeigen aber nichts bringt. Solltet ihr Organisationen kennen bei denen es Sinn macht diese Geschichte weiterzugeben, laßt es mich bitte wissen.


19.9.

Nach einem intensiven Tag und sehr gutem Gespräch mit einer wundervollen Ratgeberin und Freundin, ist es mir wichtig zu ergänzen, daß mir sehr bewußt ist, daß nicht alle Polizisten genau so gehandelt hätten. Ich selbst war (leider) schon manchmal sehr dankbar daß PolizistInnen schnell da waren als ich sie brauchte und ich möchte auch daß sich meine Kinder vertrauensvoll an die Polizei wenden können in einer Notsituation. Ich weiß auch, daß wenn man einem körperlich starken, verwirrten (schreibe ich jetzt mal so für beliebige Zustände) Menschen gegenübersteht man nicht immer die Möglichkeit hat ihn sanft anzupacken (verwirrte Menschen sind oft stärker als man denkt).

In diesem Fall war die Handlungsweise aber komplett überzogen und traumatisierend und ich wünsche mir das die Polizei dahingehend besser ausgebildet wird!

Via Anna Ze


Im Rahmen unserer Studie an der Universität Wien suchen wir Eltern von Kindern mit AD(H)S, betroffene Kinder zwischen 8 und 18 Jahren und Lehrer*innen, die an unserer Studie teilnehmen wollen. Ganz besonders fehlen uns noch die Daten von Kindern im Alter zwischen 8 und 11 Jahren.

Es handelt sich um einen online Fragebogen. Unser Ziel ist es schulbasierte Interventionen zu verbessern, damit Kinder mit AD(H)S bessere Erfahrungen in der Schule machen können und sich dort auch wohler fühlen.

Der Link zur Studie: https://www.soscisurvey.de/adhs2020klassenzimmer/

Für weitere Informationen oder Fragen bezüglich des Forschungsprojektes wenden Sie sich gerne an: studie.kpkj@univie.ac.at.

Vielen Dank und liebe Grüße,

Anna


https://www.soscisurvey.de/adhs2020klassenzimmer/