Sonntag, 12. Juli 2026

Text geklaut bei Facebook

via Ramona M. Pernek 


Eines begreift man erst, wenn man Mama von einem Kind mit Behinderung ist ...


...und zwar, wie wenig die Welt für diese Kinder gemacht ist.


Man beachtet keine Treppen, bis das eigene Kind im Rollstuhl sitzt.


Man achtet nicht auf winzige Toilettenkabinen, bis man versucht, einem Kind die Windel zu wechseln, das für einen Wickeltisch längst zu groß ist.


Man bemerkt das Fehlen barrierefreier Spielplätze nicht, bis das eigene Kind zusehen muss, wie alle anderen spielen.


Man achtet nicht auf schmale Gänge, schwere Türen, kaputte Gehwege oder Restaurants mit Treppen, Toilez unten und in denen es keinen Platz für einen Rollstuhl gibt.


Man macht sich keine Gedanken darüber, medizinische Geräte, Sondennahrung, Medikamente und Notfallpläne einzupacken, nur um das Haus zu verlassen.


Man bemerkt die Blicke nicht.

Das Getuschel.

Die Vorurteile.


Man begreift nicht, wie anstrengend es ist, für grundlegende Barrierefreiheit zu kämpfen, bis man es jeden einzelnen Tag tun muss.


Unsere Kinder brauchen kein Mitleid.


Sie brauchen eine Welt, die sie nicht vergisst.


Einen Wickeltisch, der groß genug für ein älteres Kind mit Behinderung ist.


Eine Rampe, die tatsächlich irgendwohin führt.


Einen Spielplatz, auf dem alle Kinder gemeinsam lachen können.


Eine Toilette, die Eltern nicht vor die Wahl zwischen Würde und Notwendigkeit stellt.


Inklusion ist kein Luxus.


Barrierefreiheit ist kein besonderes Privileg.


Sie entscheidet darüber, ob man am Leben teilhaben kann... oder ob man außen vor bleibt.


Wenn du dir über diese Dinge noch nie Gedanken machen musstest, bin ich aufrichtig dankbar. 

Das bedeutet, dass ein Mensch, den du liebst, diesen Barrieren nicht begegnen musste.


Aber jetzt, wo du es weißt...


...hoffe ich, dass du darauf achtest.


Denn eines Tages könnte Barrierefreiheit auch für jemanden, den du liebst, wichtig werden.


Und jedes Kind verdient eine Welt, in der es frei und unbeschwert Leben kann, wenn die Tage von seinem Leben schon gezählt sind 🙏 🤍


#DisabilityPrideMonth






Dienstag, 7. Juli 2026

Gerne teilen wir diese Information per Mail via Monitoringausschuss :

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Sehr geehrte Adressat*innen,

liebe Kolleg*innen,

der Unabhängige Monitoringausschuss (UMA) und die Wiener Monitoringstelle (WMS), vertreten durch ihren Jugendbeirat, laden zur gemeinsamen Öffentlichen Sitzung ein. Wir sammeln Erfahrungen zur Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen.


Dein Recht auf Gesundheit, deine Erfahrungen!


Inklusive Dialogveranstaltung für junge Menschen mit Behinderungen


Donnerstag, 15. Oktober 2026 14:00 Uhr – 17:15 Uhr (anschließend Vernetzung bis 18:00 Uhr)

Volkshalle, Wiener Rathaus und online - Eingang Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien

Es gibt auch einen Austausch für Eltern/Angehörige sowie einen Basteltisch für Kinder unter 12 Jahren. Auch online gibt es zwei Austausch-Gruppen.


Zielgruppe:


Junge Menschen mit Behinderungen und ihre Verbündeten. Verbündete können Angehörige, Fachpersonen und andere Interessierte sein. Junge Menschen mit Behinderungen haben Vorrang bei der Platzvergabe. Einige Thementische sind als Safer Spaces nur für die jeweilige Zielgruppe offen (siehe Programm).


Programm und weitere Infos: Dein Recht auf Gesundheit, deine Erfahrungen! | MonitoringAusschuss.at


Hier online anmelden: https://dein-recht-auf-gesundheit-deine-erfahrungen.eventbrite.at

buero@monitoringausschuss.at oder Tel.: +43 1 295 43 43


Laufend informiert bleiben über unseren Newsletter: www.monitoringausschuss.at/newsletter


Es würde uns sehr freuen, wenn Sie die Veranstaltung in Ihren Kanälen teilen, an interessierte Personen weiterleiten und nach Möglichkeit bei Ihnen aufhängen/auslegen.


Mit freundlichen Grüßen


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🫶🙏🫶

Ich habe mich gerade so sehr gefreut. 🤗 Danke an die so liebe Betreuerin von Dustin beim ÖVSE Ich habe soeben ein Video von Dustins Arbeit erhalten. Darf es hier aus rechtlichen Gründen nicht einstellen, weil auch andere Kollegen zu sehen sind. Hier aber Screenshots. 😉


Es ist so schön für mich als Mama zu wissen, dass mein Sohn ein Teil dieser kleinen "Familie" ist. 


Er hat es mit seiner Situation schwer genug und ihn dann erfreut und entspannt zu sehen, dass gibt Kraft und Mut.


Danke für das Video. Das ist ein Highlight für meinen Tag. 


Gerade auch deshalb darf es keine weiteren Kürzungen im Sozialbereich oder bei der Sozialhilfe geben, denn diese paar Stunden in der Woche sind für Dustin wichtig um Teilhabe zu erleben und für mich, zu wissen, dass ich auch mal kurz als pflegende Angehörige durchatmen kann, ohne mir Sorgen machen zu müssen. Dieser Besuch kann aber nur durch das Pflegegeld finanziert werden.


#enthindert #pflegegeldistkeingehalt




Thema Gewalt

 Man redet immer wieder und ganz viel über Gewalt an Frauen, Gewalt in der Familie und meist über körperliche Gewalt.


Leider spricht man nur selten über psychische Gewalt und ganz selten über diese im System.


Eine Mama ist gerade mit solch psychischer Gewalt konfrontiert.


Ihr Kind mit Behinderungen hatte schon unzählige Untersuchungen. Immer noch mehr, immer wieder unter Narkose. Der gesundheitliche Zustand des Kindes ist klar definiert und weiß man auch über die nächsten wichtigen Schritte Bescheid.


Es könnte alles möglichst entspannt und zum Wohle des Kindes ablaufen. 


Klar ist auch, dass nicht immer jede Untersuchung sofort gemacht werden muss oder auch unnötig wäre.


Leider wird in diesem Fall nur nach Schema F vorgegangen und auf die traumatisierte Kinderseele seitens des KH keinerlei Rücksicht genommen.


Die Mama hat sich vorerst mal gegen die Untersuchung entschieden.


Ein für sie schwerer Fehler, denn sofort hat man mit dem Jugendamt gedroht. 


Solch eine Geschichte ist kein Einzelfall.


Während die Mama ganzheitlich auf die Gesundheit des Kind3s achten möchte und diesem weitere Traumata möglichst ersparen möchte, will das KH einfach mit aller ihm zur Verfügung stehenden Macht über Mutter und Kind drüber fahren. 


Warum macht man das? Weil man es kann! Wo kein Kläger, dort kein Richter!! 


Wir haben ihr empfohlen eine Zweitmeinung einzuholen, möglichst in einem anderen KH!


Wenn Eltern nicht spuren, dann wird oft mit dem Jugendamt gedroht. Das ist dann eine absolute Bedrohung und auch eine Form von Gewalt- und Machtausübung. Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn Eltern alles tun um sich keine Hilfe zu holen, wenn sie denn vielleicht tatsächlich nötig wäre.


"Die Götter in Weiß". Es gibt solche und solche und ganz oft funktioniert die Kommunikation sehr gut. Manchmal aber schlägt es um und es folgt eine missbräuchliche, psyhische Gewaltausübung. Das dürfte nicht und niemals sein.


Bitte holt euch in so einem Fall immer eine Zweitmeinung, holt euch Unterstützung und somit  Zeugen  bei Gesprächen, führt Gedächtnisprotokolle und lasst euch das nicht gefallen.


Ihr habt dann nur zum Wohle des Kindes gehandelt. Nicht immer kann man Untersuchungen verhindern, ganz oft sind sie richtig und wichtig, aber, wenn man dem eigenen Kind weitere Traumata ersparen möchte, weil es ihm psychisch dadurch schon so schlecht geht, dann sollte das nicht nur kommuniziert werden dürfen, sondern auch immer auf Augenhöhe gehört und in das Vorgehen miteinbezogen werden!!


Wir halten Mama und Kind die Daumen, dass sie bei ihrer Zweitmeinung auf mehr Respekt und Mitgefühl stoßen als bisher 🍀🙏🍀 und nicht weiteren Traumatisierungen ausgeliefert werden.