Freitag, 9. Oktober 2026

Jasmina und ich waren heute wieder mal unterwegs und wir haben uns mit dem

Abgeordneten Ralph Schallmeiner, https://gruene.at/organisation/parlament/

getroffen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön von uns, für's Zuhören.

Wir haben versucht möglichst die vorrangigen Dinge alle mit einzubeziehen.

Es ging -no, na, net - um die Sozialhilfe, bisherige Kürzungen und weitere geplante Kürzungen und die Unmöglichkeit von existenzieller Absicherung samt kollateraler Folgeschäden. 

Wir haben die 80 Tage-Regelung in den Tagesstrukturen und Einrichtungen, samt Platzhaltegebühr  angesprochen, die sich für uns als Strafzahlung anfühlt und mit Selbstbestimmung nicht konform geht. 

Wir haben die Problematik fehlender und/oder falscher Inklusion angesprochen. 

Warum man aus unserer Sicht nicht einfach Sonderschulen schließen kann, ohne einem passenden Konzept und Gleichheit nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat und der derzeitige Einheitsbrei unter dem Deckmantel der Inklusion allen schadet. 

Auch gesprochen haben wir über fehlende passende KIGA Plätze, Schulplätze, Lehrstellen, etc. für Kinder mit Behinderungen bei gleichzeitiger Ausbildungspflicht bis 18 und dass Kinder und  Eltern für die Folgen bestraft werden (z.B. Verlust von Unterstützungsleistungen, aber auch fehlender Chance auf Selbstbestimmung).

Auch über die psychischen Folgen von Kürzungen und fehlender Unterstützung haben wir gesprochen und dass das fehlen von Ärzten die sich mit Behinderungen auskennen, ein massives Problem darstellt. 


Fazit:

Ein gutes Gespräch, wir Mamas und Wut-Bürgerinnen konnten mal einiges Deponieren. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Ändern wird sich freilich weiterhin nichts. Viele Politiker betreiben scheinbar nur Klientel Politik und können mit dem Begriff Volksvertreter wenig anfangen. Ja, wir sind nur eine Randgruppe in der Gesellschaft. An die 80.000 Eltern von minderjährigen Kindern mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen (zu den Eltern von erwachsenen Töchtern und Söhnchen mit Behinderungen gibt es ja leider offenbar keine Zahlen) und rund 16% der Bevölkerung mit Behinderung, chronischen oder psychischen Erkrankungen sind nicht das Abbild der Gesellschaft und trotzdem ist diese Randgruppe vorhanden und hat das Recht auf eine gute und menschenwürdige politische Vertretung nach dem Motto Gerechtigkeit statt Gleichheit und zwar für ALLE Gesellschaftsgruppen.


Wir werden weiter auf ein Wunder hoffen und warten und es uns erwarten. Bund und Länder und Parteien spielen derweilen weiter Monopoly.  Geld ist vorhanden, aber ganz mies verteilt. 

In diesem Sinne, kommt gut durch den Freitag und habt ein möglichst gutes Wochenende.

Möge die Kraft mit euch sein, ganz liebe Grüße an alle da draußen.🍀

Claudia und Jasmina 

#enthindert



Dienstag, 6. Oktober 2026

Autismus und falsche Therapieversprechen und Angebote

Diese wichtige Info kam gerade per Mail via Lobby4Kids - Kinderlobby rein.


Autismus und falsche Therapien.


Direkte Info von 


Dominique Stiefsohn

Inklusive Runde - Perchtoldsdorf und Umgebung

Treffpunkt für Angehörige und Freunde

von Menschen mit Behinderung





Donnerstag, 1. Oktober 2026

Thema Schule und Autismus

Heute gab es wieder das Thema Schule und Autismus.

Es ist aus meiner Sicht definitiv nicht möglich dies allgemein zu beantworten.

Denn während sich der eine Schüler in der Umgebung wohl fühlen kann, ist es für einen anderen vielleicht das absolute "Grauen".

Eine gute Schulzeit  hängt ja generell von vielen Faktoren ab.


Schülerinnen und Schüler stehen gerade in Wien vor ganz vielen unterschiedlichen Herausforderungen, die oft auch sehr belastend sein können. Es kommt ganz oft auch auf das Wesen des Kindes an.


I-Klassen können gut geführt durchaus eine Bereicherung sein. Schlecht geführt können sie in eine persönliche Katastrophe und Krise für das betroffene Kind führen.


Für Autisten ist Schule sehr oft eine ganz besondere Herausforderung.


Da sollten Eltern wirklich ganz individuell entscheiden, nachdem sie sich eine Schule selbst angesehen haben. Erzählungen und Erfahrungen von anderen Eltern können da nur teilweise helfen, weil Bauchgefühl und Wahrnehmung sehr individuell sind. Seht euch die Leitung an und die Pädagogen. Nur ein gutes Zusammenspiel, inklusive Einbeziehung der Eltern, können einem Kind die nötige Sicherheit geben, gerade bei Kindern im Autismus Spektrum unglaublich wichtig.


Ob I-Klasse oder Heilpädagogische Klasse, das sollte wirklich gut durchdacht sein.


Wo bekommt mein Kind die nötige Zeit um zu wachsen und zu lernen? Wie ist das Umfeld, die Schule selbst, welche Angebote gibt es, gibt es auch Klein-Klassen, etc.. Wird mein Kind bestmöglich gefördert oder eher überfordert oder unterfordert? 


Viel zu bedenken.


🤔Welche Schulen könnt ihr Empfehlen?


🤔Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?


Für Autisten war früher das 

🏫Keil Institut sehr empfehlenswert, aber ich weiß nicht, wie es heute dort läuft. 


Sehr zu empfehlen finde ich, ist auch das katholische 

🏫Inklusive und Sonderpädagogikzentrum Clara Fey. 

Empfohlen wird auch immer wieder die 

🏫Karl Schubert Schule,  der 

🏫Christine Nöstlinger Campus oder auch die 🏫Integrative Lernwerkstatt .

In jedem Fall bitte erkundigt euch gut.

Liebe Grüße an alle da draußen 

Claudia



Dienstag, 29. September 2026

Meine Würde - Euer Misstrauen

Heute ging es los mit der Kampagne "Meine Würde -Euer Misstrauen".

Initiiert von der Lebenshilfe und von rund 30 Organisationen unterstützt. 

Wir von #enthindert , Jasmina und ich durften uns auch einbringen.

Bitte unterstützt die Petition und teilt sie fleißig.

Es geht um die Probleme Betreffend Gutachten!

Ministerin Schumann hat sich auch kurz blicken lassen und ein herzliches Dankeschön geht an den Abgeordneten Ralph Schallmeiner,   der (nicht selbstverständlich) auch vorbei geschaut hat. 

Hier geht es zur Petition:

Bitte unterschreiben und gerne in euren Netzwerken teilen.

https://meinewuerde.at/?fbclid=IwdGRzaAUogpdjbGNrBSiCk2V4dG4DYWVtAjExAHBkb2YBc3J0YwZhcHBfaWQMMzUwNjg1NTMxNzI4AAEewmajw9IXlsHpiNFdIxK7n4cNsy2y1UoueWFyUubvcnTOYkl1o-5k63x0nBU_aem_uKUvuq66TDqjhKTXqA9jhg











Montag, 28. September 2026

Ihr Lieben da draußen!

Ich möchte hier niemandem auf die Füße treten und mir ist bewusst, dass vermutlich alle Eltern nur das Beste für ihre Kinder wollen.

Ich kenne die Verzweiflung, die Frage nach dem Warum, ob es irgendwie und irgendwann vielleicht doch noch besser wird nur zu gut, haben uns diese Fragen ganz lange selbst begleitet.

Ja, in Österreich ist man mit Therapien und dem Umgang mit Menschen im Autismus Spektrum weit hinterher und es gibt durchaus Länder, in denen man hier mehr Wissen und bessere Angebote hat.

Aber, ich lese es leider immer und immer wieder. Diese Diskussion um ganz bestimmte Therapieansätze nimmt leider kein Ende. Ganz im Gegenteil. Erst heute wieder darüber gelesen.

Da wird über Therapien aus den USA und der Türkei gefachsimpelt was das Zeug hält.

Ich verstehe nur zu gut, dass man in seiner Verzweiflung, damit es dem eigenen Kind besser geht, alles daran setzt auch neue Methoden auszuprobieren und sich auch einreden lassen möchte, dass Autismus heilbar sei.

Nichts von alledem ist erwiesen, bestätigt und entspricht der Tatsache! Ganz im Gegenteil, schadet es Kindern und setzt man sie unnötigem Leid aus.


Bitte 🙏, tut es nicht. 

Weder eine Darmspülung mit Bleichmittel, noch eine schmerzhafte Stammzellen-Kur wird den Autismus eurer Kinder heilen und auch nicht lindern und nebenbei könnt ihr das viele Geld, welches diese Therapien verschlingen, auch beim Fenster raus werfen.

Es gibt ganz unterschiedliche Ansätze für Therapien und die einen können bei dem einen Kind vielleicht helfen und lindern und andere wiederum können es nicht.

Wie erwähnt, ich verstehe den Wunsch nach Besserung und Linderung, aber bitte, hört auf hier experimentellen Irrwegen zu glauben. Das erinnert mich an frühere Zeiten, wo man Autisten mit seltsamen Experimenten versucht hat den Autismus "auszutreiben".

Mein Sohn ist Autist und er wird immer Autist bleiben. Es ist nicht immer einfach, weder für ihn, noch für mich. Lange habe ich gehofft und manchmal wünschte ich, er hätte es einfacher und mit den damaligen Therapieansätzen aus der Schule gehe ich auch nicht konform. "Belohnungssystem kann ein guter Ansatz sein (hat bei Dustin funktioniert), "therapeutische Strafen" sind es aus meiner Sicht leider ganz und gar nicht. 

Ja, Österreich hat bei seinen Therapieansätzen und dem Wissen um Autismus wirklich Aufholbedarf, trotz der vielen engagierten Therapeuten und Pädagogen, aber bitte, lasst fragwürdige Therapieansätze nicht zu, nur weil euch vielleicht andere Eltern von "scheinbaren Erfolgen" erzählen, während die Kinder sich diesem Wahnwitz aussetzen müssen und sich nicht dagegen stemmen können. 

Wir wünschen euch einen schönen Start in die neue Woche. Möge ganz viel Kraft mit euch sein. 🍀

Ganz liebe Grüße an alle da draußen 

Dustin und Claudia 🫶