Ich schreib es halt nicht KI generiert, weil es dazu helle aufregung gab.
Hab in einer FB-Gruppe gelesen, dass Autismus scheinbar als Geschäftsmodell verkommt.
JA, leider hat es den Anschein. Immer mehr Influencer, "Experten" mit Schnellkurs-Zertifikat, Gruppen und "Profis" kennen sich mit Autismus aus und klären um teilweise sehr viel Geld darüber auf. Hinzu kommen Irrsinnigkeiten von Therapien, die heilen können sollen und eher an Körperverletzung erinnern.
Im Übrigen sieht es bei ADHS nicht viel anders aus.
Von "Superkräften" wird da geschwafelt, man müsse nur wissen, wie man diese einsetzt und aus dem Kind herauskitzelt.
Du meine Güte!
Es heißt nicht um sonst: "Kennst Du einen Autisten, dann kennst Du genau EINEN Autisten".
Das Spektrum ist groß und vielfälltig und mit einem "Schnellsiederkurs" wird man definitiv zu keinem Experten.
Ich lebe seit fast 31 Jahren mit einem Autisten, habe einen zuckersüßen Enkel im Spektrum und ja, ich erkenne manchmal Autisten schon von weitem, durch ihr Verhalten, und habe mich auch viel mit Autismus beschäftigt. ABER, trotzdem weiß ich nicht, wie sich Autismus anfühlt und wie man bestmöglich unterstützen kann. Zu dem gibt es für jeden Menschen im AS ganz unterschiedliche Vorausetzungen und Herausforderungen. Während die Einen vielleicht studieren können oder einer Arbeit nachgehen, benötigen andere ein Leben lang Unterstützung.
Hier wird offenbar bewusst die Geldmaschinerie in Gang gesetzt und mit Verzweiflung von Eltern, aber auch Betroffenen "herum gedoktert".
BITTE informiert euch gut, ob und wem ihr da vertraut.
Ich empfehle da z. B. den Clemens Engelhardt, den Verein-ismos , den Verein nomaden - Unterstützung für Menschen mit Autismusspektrumstörungen , ZASPE, Autistenhilfe, auch dem Verein Verein Martins Vermächtnis könnt ihr vertrauen, weil der von betroffenen Eltern gegründet wurde, sowie der Verein Unsichtbar. Nur Selbstbetroffene oder Menschen, die Jahre und Jahrzehnte Mitbetroffen sind, können erahnen, mitreden, hilfreich zur Seite stehen, weil sie ähnliche Situationen tatsächlich kennen.
Hände weg von Influencern und "Schnellschuß-Experten" oder sau teuren Therapien, die Heilung versprechen. Auch Selbsthilfegruppen machen nur Sinn, wenn Betroffene oder Mitbetroffene sie leiten oder zumindest begleiten.
Liebe Grüße an alle da draußen
SHG und Initiative #enthindert



