Und weil es vorher kurz angerissen wurde, JA, definitiv machen unsere Kinder auch im Erwachsenenalter noch Fortschritte.
Dustin ist großer Onkel und bildet mit seinem Neffen seit letztem September eine Fahrgemeinschaft. Zuerst geht es zur Schule und dann in die Arbeit.
Früher einfach undenkbar. Die kleinste Veränderung am Schulweg, durch Umleitung oder Stau hat ein Drama ausgelöst. Es war undenkbar einen anderen Weg zu fahren, da gingen die Wogen hoch und floßen die Tränen im Überfluß, Schreien, Beißen, Schlagen inklusive.
Essen und Trinken? Eine Katastrophe. Bis zum 5. Lebensjahr fast ausschließlich Milchflasche und Fruchtzwerge. Dann kamen Schnitzel und Nuggets dazu, wobei das Schnitzel nur angerührt wurde, wenn es in gleich große Stücke geschnitten war. Bei den Getränken das gleiche Problem und ja, heute trinkt er sogar Wasser und Tee, früher unmöglich.
Heute isst Dustin fast alles und es muss auch nicht immer ein Joghurt, ein Pudding, ein...was auch immer, von der gleichen Marke sein. Das erleichtert das Einkaufen, aber tut auch der Geldbörse gut. Früher undenkbar.
Lange habe ich Dustin morgens direkt in seine Gruppe gebracht. Zeitlich bedingt habe ich ihn dann mal gefragt, ob er sich auch von einem Zivildiener in die Gruppe begleiten lassen würde. Jetzt, wenn ich ihn frage, ob ich ihn begleiten soll oder ob er mit dem Zivildiener in die Gruppe geht, entscheidet er sich von sich aus nicht für Mama, sondern für den coolen Zivi.
JA, definitiv machen unsere Kinder auch im Erwachsenenalter immer noch Fortschritte. Für manchen scheinen diese sehr klein, für erwachsene Töchter und Söhne, wie die unseren, können das riesengroße Meilensteine sein.
Also, niemals aufgeben, niemals entmutigen lassen.
Liebe Grüße an alle da draußen
Dustin und Claudia🙏

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